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Jülich: „Ein Punkt ist drin”

Jülich : „Ein Punkt ist drin”

Ohne Erfolgsdruck, aber mit großem Ehrgeiz sucht Tischtennis-Bundesligist SIG Combibloc Jülich/Hoengen seine Chance.

Auch wenn Spitzenspieler Tomasz Krzeszewski sehr wahrscheinlich erneut ausfällt, glaubt Trainer Knut Gollnow vor dem Spiel gegen das Star-Quartett vom SV Plüderhausen: „Auch ohne Krzeszewski ist ein Punkt drin.”

Der Ausfall von SIG-Topmann Krzeszewski wird zumindest teilweise dadurch kompensiert, dass auch die Gäste am Sonntag (17 Uhr, Nordhalle) nicht in Bestbesetzung werden. Ex-Weltmeister Jörgen Persson wird die Reise an die Rur nicht antreten.

Aber mit Jan-Ove Waldner, Trinko Keen und dem früheren Jülicher Yang Jianhua kann sich das Aufgebot der Schwaben immer noch sehen lassen. Für die Gäste von der Alb zählt nur ein Sieg. Ansonsten wäre der Traum vom Play-off vorzeitig beendet.

Ob Tomasz Krzeszewski in dieser Saison überhaupt noch einmal für Jülich/Hoengen an den Tisch gehen kann, ist äußerst fraglich. Bei einem Trainingssturz erlitt er einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Heute wird er in Jülich erwartet, um seine Verletzung beim SIG-Mannschaftsarzt, Dr. Guido Dohmen, weiter behandeln zu lassen. Eine Operation soll möglichst vermieden werden.