Düren/Jülich: Dürens Volleyballer in Bühl, Jülichs Tischtennisspieler in Hanau

Düren/Jülich: Dürens Volleyballer in Bühl, Jülichs Tischtennisspieler in Hanau

Dass der einst beste Angreifer der Champions League nun von der anderen Seite des Netzes angreift, stört Sven Anton keineswegs: „Vor mir aus kann Heriberto Quero seine 25 Punkte wie gegen Haching machen, wenn wir seine Mannschaftskameraden im Griff haben, gewinnen wir trotzdem”, sagte der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren vor der Abfahrt zum Auswärtsspiel beim TV Bühl.

Beim Aufsteiger aus dem Schwarzwald tritt Antons Team am Samstag (Anpfiff 20 Uhr) an. Der Neuling, zu dem mit Vladimir Rakic ein zweiter Dürener wechselte, überraschte zum Saisonauftakt beim Vizemeister vor den Toren München mit einem Satzgewinn.

„Wir wollen aber ins Halbfinale und deshalb ist klar, dass wir die zwei Punkte einfahren wollen und werden”, zeigt sich Anton überzeugt, dass sein Team die 0:3-Niederlage gegen den SCC verkraftet hat. Das Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen wird am Samstag, 17. Oktober, bereits um 14.30 Uhr angepfiffen.

Yang Zi, Freitas, und...

Wer vor der Saison gesagt hätte, die Partie zwischen der TG Hanau und dem TTC Indeland Jülich in der Tischtennis-Bundesliga ist ein „Kellerduell”, der wäre durchaus als Kenner der Szene eingeschätzt worden. Doch Hanau gegen Jülich ist - zumindest für den Gast - ein Duell um den Anschluss nach oben.

Denn als Tabellensechster ist Jülich derzeit den Play-off-Plätzen näher als einem Abstiegsplatz, allerdings haben die vier Mannschaften hinter dem TTC alle ein Spiel und nur einen Sieg weniger auf dem Konto. Gerade deshalb wäre der dritte Saisonsieg für den TTC am Sonntag wichtig, „dann haben wir das ganze Jahr keine Probleme mehr”.

Das sagt Manager Arnold Beginn, der aber um die Schwere der Aufgabe weiß. Denn mit dem ehemaligen Jülicher Jörg Roßkopf und dem bei der EM so stark auftrumpfenden Ruwen Filus haben die Gastgeber zwei starke Spieler in ihren Reihen. Gegenüber setzen die Jülicher ihre Nr. 1, Yang Zi, den zuletzt so erfolgreichen Marcos Freitas und - da schweigt des Trainers Stimme: Johannes Dimmig pokert.