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Düren: Dürener kämpfen „wie die Löwen”

Düren : Dürener kämpfen „wie die Löwen”

Neidlos haben sie die Volleyball-Demonstration anerkannt: „Was der VfB Friedrichshafen speziell im ersten Satz geboten, war schon erste Sahne”, sagte Trainer Bernd Werscheck.

13:25 verlor Evivo Düren diesen ersten Abschnitt am Mittwoch. Der Anfang vom 0:3-Ende im ersten von drei möglichen Halbfinalpartien um die Deutsche Meisterschaft.

Die Dürener Spieler waren geknickt: „Wir waren schlecht. Und die haben uns die Aufgaben um die Ohren geschlagen”, befand auch Außenangreifer Tim Elsner.

Am Samstagabend steht am Bodensee das zweite Halbfinale an. Wichtigste Aufgabe von Trainer Bernd Werscheck: „Ich muss die Jungs wieder aufrichten!”

So stand die moralische Unterstützung im Vordergrund: „Denn schließlich wollen wir kämpfen wie die Löwen, um das Unmögliche noch möglich zu machen.”

Und deshalb hat der Verein auch die Verträge mit acht der elf Aktiven aus dem aktuellen Kader verlängert. Der Venezolaner Heriberto Quero und Tim Elsner besaßen bereits Verträge für die kommende Saison.

Seit Donnerstag steht fest, dass auch Sven Anton, Sven Dick, Malte Holschen, Till Lieber, Boris Zorica, Martin Bulst, Björn-Arne Alber und Christian Dünnes in der kommenden Saison das Dürener Trikot tragen - mit einer kleinen Einschränkung bei Christian Dünnes: Ihn plagen Knieprobleme, die möglicherweise zu einem Karriereende führen könnten.

Im Fall des Zuspielers Diego Gutierrez zeichnet sich dagegen ab, dass der Argentinier nach einem Jahr den Verein wieder verlassen wird. Die finanziellen Vorstellungen beider Seiten liegen zu weit auseinander.

Im Übrigen wird das Spiel um Platz 3, sollten Düren und Wuppertal aufeinandertreffen, nach dem Modus „best of three” ausgetragen. Bayer lehnt die Entscheidung nach nur einem Spiel ab.