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Düren: Drei Siege - und das Viertelfinale winkt

Düren : Drei Siege - und das Viertelfinale winkt

Wenn nach einer misslungenen Generalprobe eine erfolgreiche Premiere folgt, dann braucht sich Volleyball-Bundesligist Evivo Düren vor dem am Samstag beginnenden CEV-Pokalturnier keine Sorgen zu machen.

Schließlich missriet das jüngste Meisterschaftsspiel in Moers bei der 1:3-Niederlage gründlich. „Wie gut, dass jetzt das Turnier in der Arena Kreis Düren kommt”, freute sich Trainer Bernd Werscheck.

Rivijera Budva statt VfB Friedrichshafen, Brcko Brcko anstelle von SCC Berlin, TSV Hartberg statt Bayer Wuppertal. Dem Liga-Alltag entfliehen, die Gedanken konzentrieren auf die Herausforderung Europapokal mit den Spielen gegen die Teams aus Serbien-Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Österreich.

Für Düren zählt in eigener Halle einzig der Sieg, schließlich zieht nur der Erstplatzierte in das Viertelfinale des CEV-Pokals ein. Und diesen ersten Rang müssen die Werscheck-Mannen gegen Kontrahenten erkämpfen, die für sie nahezu unbekannte Größen sind.

„Uns stehen keine Videoaufnahmen von Spielen unserer Gegner zur Verfügung”, stellt Werscheck nüchtern fest. Doch dieses Manko soll die Dürener Spieler nicht daran hindern, der Favoritenrolle gerecht zu werden. In diese hat sie auch der Obmann des TSV Hartbergs gesteckt. Für sein Team erhofft er sich den zweiten Rang, die Bosnier und Serben sieht er in Reichweite der Kärntner.

Dürens Zuspieler llja Wiederschein sieht auch den drei Partien optimistisch entgegen: „Mit dem VfB Friedrichshafen habe ich immer gegen die österreichischen Spitzenklubs gewonnen. Und Hartberg gehört beileibe nicht zu diesen Teams.”

Auch Boris Zorica, Dürens kroatischer Mittelblocker, glaubt an ein Weiterkommen: „Die besten Serben beispielsweise spielen im Ausland.”

Düren tritt heute um 20 Uhr gegen Hartberg an, spielt morgen um 19.30 Uhr gegen Budva, Sonntag 16 Uhr gegen Brcko. Jeweils zwei Stunden vorher finden immer die anderen Partien statt.