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Erfurt/Aachen: Die „Roulett-Kugel” rollt wieder gegen TK Kurhaus

Erfurt/Aachen : Die „Roulett-Kugel” rollt wieder gegen TK Kurhaus

Man hatte sich so gut erholt von der Auftakt-Schlappe in Krefeld, das Konto mit dem Sieg beim Deutschen Meister in Halle sowie dem Remis gegen Top-Favorit Düsseldorf ausgeglichen, bevor es am Sonntag den zweiten Rückschlag gab. Tennis-Bundesligist TK Kurhaus Lambertz Aachen unterlag beim Erfurter TC Rot-Weiß mit 2:4.

„Es war wieder einmal ein richtiges Roulett-Spiel”, stöhnte hinterher Aachens Teammanager Alex Legsding. Und er meinte damit erneut den Champions-Tiebreak. „Seit diese Änderung gekommen ist, haben wir unsere Probleme.”

In Thüringen war es nicht anders - viermal musste die Entscheidung auf diese neue Art herbeigeführt werden, dreimal davon fiel sie gegen Kurhaus. „Wir hätten ein Remis schaffen, ja sogar 5:1 gewinnen können”, rechnete Legsding hoch.

Diese Zahlenspielerei bringt den engagierten Klub aus dem Kurpark aber nicht weiter. Man muss und wird versuchen, bis zum kommenden Sonntag, wenn gegen den TV Reutlingen das zweite Heimspiel ansteht, eine konkurrenzfähige Mannschaft zu formieren. Das wird schwer genug, da einige Umstellungen vorgenommen werden müssen.

Auf jeden Fall zum Schläger greifen wird „Seriensieger” Jiri Novak, während einige andere aus den verschiedensten Gründen nicht eingesetzt werden können oder wollen. Letzteres gilt für die ursprüngliche Nummer 1, Christof Vliegen.