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Aachen: Die „ladies in black” beenden ihre Pause

Aachen : Die „ladies in black” beenden ihre Pause

Das Ziel für die am 24. November mit der Partie beim VCO Berlin beginnende Saison 2010/11 ist identisch mit dem für die vergangenen Spielzeit ausgegebenen: Die Bundesliga-Volleyballerinnen der Aachener Alemannia wollen erneut so früh wie möglich das Thema Abstieg zu den Akten legen.

„Auf eine Platzierung oder andere Details werde ich mich in einer so frühen Phase nicht festlegen”, betont Trainer Stefan Falter, der am Montagabend in die Vorbereitung einstieg.

Das bedeutet keineswegs, dass die personellen Planungen abgeschlossen sind. Die „Stammbesetzung” für das Zuspiel wird ebenso noch gesucht wie eine weitere Mittelblockerin. „Ralph Kranzhoff fliegt nächste Woche ins slowenische Maribor, wo er vor einem Jahr Christina Speer verpflichten konnte”, hat der Coach volles Vertrauen zu seinem Chefscout. Auf der Liste des zuständigen Duos hatten durchaus auch etliche deutsche Spielerinnen gestanden, „Wir haben mit allen gesprochen, die zu uns gepasst hätten”, berichtet Stefan Falter. „Auf Gegenliebe sind wir aber bei keiner gestoßen.” Und das hat vorrangig mit den nach wie vor eher bescheidenen finanziellen Bedingungen zu tun.

Was die dritte Bundesliga-Saison der „ladies in black” angeht, haben sich Alemannias Verantwortliche durchaus schon Gedanken darüber gemacht, was zu erwarten ist. „Ein Blick auf die Neuverpflichtungen beweist, dass Stuttgart auf jeden Fall zu den Großen´ aus Vilsbiburg, Schwerin, Dresden und Suhl stößt”, legt sich der Trainer fest. „Eine sehr gute Rolle wird zudem Hamburg spielen, was bei Wiesbaden abzuwarten ist.” Die beiden Neulinge seien auch nicht zu unterschätzen. Während sich Erfurt enorm verstärkt hat, praktiziert Aachens Auftaktgegner weitgehend das übliche Modell mit dem Nachwuchs, hat aber jetzt auch einige Spielerinnen mit Erstliga-Erfahrung.

Als „interessantes Modell” stuft Stefan Falter den Ligapokal ein, mit dem die angesichts der Weltmeisterschaft sehr lange Vorbereitungszeit überbrückt werden soll. Die Alemannia hat bereits für das Turnier in Sonthofen gemeldet und wird noch an einem weiteren teilnehmen. Ziel ist, sich für die Finalrunde beim VfB Suhl zu qualifizieren.