Die Gespanne jagen durchs „Lego-System“

Die Gespanne jagen durchs „Lego-System“

Wenn er seinen „Spezialbegriff“ benutzt, mit dem er die von ihm entworfenen acht Hindernisse für den heutigen Wohnwelt Pallen Marathon der Vierspänner in der Aachener Soers getauft hat, weiß man, was ihm diese Designerarbeit bedeutet.

Die teils verzwickten und höchst anspruchsvoll gestalteten Kunstwerke sind sein Lieblingsspielzeug. Er hat ein „Lego-System“ entwickelt, das größte Variabilität ermöglicht: Dr. Wolfgang Asendorf ist nach einem Jahr Pause wieder verantwortlicher Parcourschef Fahren.

„Mit diesem Lego-System können wir jedes Jahr ein anderes Design der Hindernisse anbieten“, sagt er. Bietet der hauptberufliche Veterinär die Hindernisse 5 und 7 diesmal unverändert, aber mit neuer Ausschilderung an, kommen die weiteren sechs Marathon-Barrieren, die den 25 Startern in den Weg gestellt wurden, im modifizierten „Outfit“ daher. „Technisch sehr anspruchsvoll, aber tierfreundlich“, sagt Asendorfs Assistent Ulrich Schaffrath.

Auf höchstem Niveau sind die Fahrer gefordert, wenn sie den möglichst kürzesten und damit schnellsten Weg durch die Hindernisse von der Einfahrt „A“ bist zur Ausfahrt „F“ finden müssen.

Der erste Starter wird nach den Phasen 1 (7,5 Kilometer Aufwärmstrecke im Wurmtal) und 2 (1000 Meter Transferstrecke) um 14.40 Uhr die Soerser Hindernisstrecke erreichen. Sandmann, Brauchle, Geerts, Eriksson und de Ronde heißen die Favoriten für Bundestrainer Karl-Heinz Geiger.

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