Der Rolex Grand Slam kehrt wieder „heim“

Der Rolex Grand Slam kehrt wieder „heim“

Der Rolex Grand Slam der Springreiter kehrt dahin zurück, wo vor einem Jahr alles begann. Und auf Steve Guerdat und Pieter Devos werden die Blicke am Sonntag besonders gerichtet sein. Der Schweizer und der belgische Newcomer könnten als erste Reiter aller Zeiten einen Bonus erringen. Und Steve Guerdat hat, einen Sieg in Aachen vorausgesetzt, sogar die Chance auf den Grand Slam.

Der erste Sieger war vor einem Jahr Nick Skelton. Der erfahrene Brite siegte im Rolex Grand Prix und war der erste Reiter, der im Rolex Grand Slam hätte erfolgreich sein können. Da Skelton aber nicht beim Spruce Meadows „Masters“ starten konnte, waren seine Chancen dahin. Denn ein Start bei drei Major-Turnieren hintereinander ist Voraussetzung für den Gewinn des Grand Slam. Die Reihenfolge ist dabei egal, mit einem Sieg bei einem Major-Turnier beginnt für einen Springreiter der ganz persönliche Grand Slam.

Gelingt der nächste Sieg? Steve Guerdat. Foto: sport/mika

So haben beim CHIO Pieter Devos (Sieger in Kanada) und Steve Guerdat (Sieger in Gend) die Chance, einen Bonus zusätzlich zum Preisgeld zu erreichen. Gelingt Devos der Sieg im Rolex Grand Prix, erhält er zusätzlich 250.000 Euro, da er nach dem Modus „two out of three“ erfolgreich war. Guerdat würde mit einem Sieg im Großen Preis die Chance auf einen Bonus in Höhe von einer Million wahren — einen Sieg im September in Spruce Meadows vorausgesetzt. Gewinnt er in Aachen, nicht aber in Kanada, würde er 500.000 Euro zusätzlich erreichen. Entscheidend ist, dass der Reiter bei drei Turnieren hintereinander startet, er kann das mit unterschiedlichen Pferden tun.

(red)