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Jülich: Der „rheinische Riese” ist zu groß

Jülich : Der „rheinische Riese” ist zu groß

Nach der enttäuschenden 2:6-Niederlage gegen den Deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf muss Tischtennis-Bundesligist SIG Combibloc Jülich/Hoengen endgültig seine Play-off-Hoffnungen zu Grabe tragen.

In knapp drei Stunden setzte sich am Sonntag der „rheinische Riese” im Lokalduell vor rund 600 Zuschauern in Jülich durch.

Nach dem frühen 0:2-Rückstand aus den Doppeln glich Jülich/Hoengen überraschend mit dem oberen Paarkreuz aus.

Spitzenspieler Tomasz Krzeszewski siegte locker über den deutschen Nationalspieler Bastian Steger und Rekonvaleszent Lars Hielscher wiederholte gegen den Dänen Michael Maze seinen Erfolg aus dem Hinspiel.

Nun wurden die Karten neu gemischt: Doch der leicht fiebrige Thomas Keinath verlor glatt gegen den niederländischen Nationalspieler Danny Heister.

Der starke Marek Klasek kämpfte sich am Nachbartisch gegen Christian Süss in den fünften Satz; doch in der dramatischen Schlussphase dieses Matches fehlte dem Tschechen die nötige Cleverness und auch das Quäntchen Glück um zur Pause den erneuten Ausgleich zu markieren.

Noch vier Spiele

Nach der Pause drehte Düsseldorfs oberes Paarkreuz den Spieß um und brachte das 6:2 letztendlich sicher über die Ziellinie. Nun beträgt Jülich/Hoengens Rückstand auf die Play-off-Plätze - bei noch vier ausstehenden Spielen - satte sechs Punkte.

Auch Trainer Knut Gollnow sieht mittlerweile keine Chance mehr, die Finalrunde zu erreichen. Sein Fazit: „Es war natürlich fatal, beide Doppel zu verlieren und dann trotzdem zum 2:2 auszugleichen.

Alle vier Spieler haben die entscheidenden Augenblicke verschlafen. Dennoch war Borussia Düsseldorf einfach die stärkere Mannschaft.”