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Jülich: Das Schlüsselspiel für Indeland Jülich

Jülich : Das Schlüsselspiel für Indeland Jülich

An Optimismus mangelt es selten beim TTC Indeland Jülich. Doch diesmal sollte sich diese Grundstimmung auch im Resultat widerspiegeln. In der Tischtennis-Bundesliga steht für die Herzogstädter diesen Samstag (19 Uhr) die Aufgabe beim TTV Gönnern auf dem Programm. Dort geht es darum, den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

Und die Chancen, dass in Dillenburg tatsächlich ein Sieg gelingt, stehen gut. Denn Gönnern muss für den Rest der Saison auf seine Nummer drei verzichten. Antonin Gavlas hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

Dagegen kann der TTC auf sein komplettes Personal zurückgreifen und höchstwahrscheinlich neben Jörg Rosskopf, Taku Takakiwa und Tiago Apolonia in den Einzeln auf Jakub Kosowski setzen.

Die Begegnung in der Nassau-Oranien-Halle ist das Schlüsselspiel im Kampf gegen den Abstieg. Dabei könnte möglicherweise schon ein Punkt reichen, da es wieder einmal so aussieht, als würde es nur einen Bundesliga-Absteiger geben. Denn bis zum Ende der Erklärungsfrist am 31. Januar hatte nur der Tabellenführer der 2. Liga Nord, Germania Holthausen, die entsprechenden Unterlagen beim Ligaausschuss eingereicht.

Jülichs Manager Arnold Beginn hat alle weiteren Planungen für die nächste Saison bis kommende Woche zurückgestellt. „Ich muss wissen, wo wir nächste Saison spielen”, betonte er.

Drei Gespräche bei Sponsoren stehen ab Montag im Terminkalender. In diese Treffen geht Beginn mit dem Ziel, noch 50.000 Euro zu aquirieren. „Dann könnte ich einen Etat für ein Team aufstellen, das an den Play offs kratzt.” Davor ist aber noch die Aufgabe in Gönnern zu lösen.