Drei Fragen an Boyd Exell: Geländeparcours für Vierspänner beim CHIO zu schwer?

Drei Fragen an Boyd Exell : Geländeparcours für Vierspänner beim CHIO zu schwer?

Auch nach zwei von drei Teilprüfungen liegt Boyd Exell weiter an der Spitze der Kombinations-Wertung der Gespannfahrer. Der mitreißenden Leistung in der Dressur mit einer neuen Weltbestleistung folgte am Samstag im Gelände Platz drei.

Macht unter dem Strich Platz Eins in der Gesamtwertung vor den beiden Niederländern Ijsbrand Chardon und Koos de Ronde. Trotz des Erfolges sprach der Australier, der in den Niederlanden lebt und trainiert, die Gegebenheiten in der Soers kritisch an.

Boyd Exell, die anderen Fahrer sagen schon, dass es hier zwei Wettbewerbe gibt: Einen allein für Sie, einen für den Rest des Feldes…

Exell: Man ist immer nur so gut wie seine Pferde. Ich habe hier ein sechsjähriges Pferd im Gespann, das zum ersten Mal in Aachen geht und seine Sache trotzdem sehr gut macht.

Wie sind Sie mit dem Parcours klargekommen?

Exell: Es ist eigentlich sehr gut gelaufen für mich, nur am siebten Hindernis hatte ich leichte Probleme. Insgesamt war der Parcours extrem schwer.

Zu schwer?

Exell: Ehrlich gesagt, ich finde, die Parcoursbauer und auch der Veranstalter hier in Aachen sollten sich über einen pferdefreundlicheren Parcours Gedanken machen.

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