Aachen: Die Elite trifft sich in Aachen

Aachen: Die Elite trifft sich in Aachen

Die Weltelite in fünf Pferdesportdisziplinen trifft sich 2011 in Aachen, denn im Jahr zwischen WM und Olympia finden „nur” Europameisterschaften statt. Es wird einmal mehr ein Turnier der Superlative: Insgesamt werden 381 Reiter, Gespannfahrer und Voltigierer aus 27 Nationen mit 541 Pferden erwartet.

Hinzu kommen 46 Reiter und Pferde bei der Olympia-Qualifikation am Sonntag, 10. Juli. Springreiter aus 13 osteuropäischen und asiatischen Ländern, darunter Reitsport-Exoten wie die Philippinen, Aserbaidschan oder Israel, kämpfen ab 13 Uhr im Fahrstadion um die Tickets. Das siegreiche Team und der beste Einzelstarter sind für Olympia qualifiziert, der Einzelsieger erhält zudem eine Starterlaubnis für den CHIO 2011.

Der Titelverteidiger kommt

Dort tummelt sich im Parcours alles, was Rang und Namen hat. Weltmeister Philippe Lejeune (Belgien), „Vize” Abdullah Al Sharbatly (Saudi-Arabien) und der WM-Dritte und Olympiasieger Eric Lamaze (Kanada), der im Vorjahr auf Hickstead auch den „Großen Preis von Aachen” gewann, treffen auf die deutsche Elite, die bei der WM 2010 Team-Gold holte.

Die Dressur wird spannend: Matthias Alexander Rath (Kronberg) muss sich mit Totilas erstmals der Weltelite stellen: der Vize-Weltmeisterin Laura Bechtolsheimer (Großbritannien), dem WM-Dritten Steffen Peters, der nur für den CHIO aus den USA anreisen wird, und den Niederländern Adelinde Cornelissen und Edward Gal, der mit Totilas 2010 dreifaches WM-Gold und den „Großen Dressurpreis von Aachen” gewann. Nicht zu vergessen Isabell Werth (Rheinbach), die mit dem erst neunjährigen El Santo für eine Überraschung gut ist.

Auch in der Vielseitigkeit ist das komplette WM-Podium vertreten. Weltmeister Michael Jung (Horb) trifft mit seinem WM-Pferd Sam auf den Briten William Fox-Pitt und den Neuseeländer Andrew Nicholson, der im vergangenen Jahr in Aachen die Einzelwertung gewann.

Weltmeister Boy Exell (Australien), Vorjahressieger in Aachen, und Vize-Weltmeister Ijsbrand Chardon (Niederlande), der bereits elf Mal beim CHIO die Einzelwertung gewann, sind die Favoriten bei den Vierspännern. Und auch im Voltigieren sind die Weltmeister Patric Loser (Schweiz) und Joanne Eccle, beide Vorjahressieger in Aachen, erneut das Maß der Dinge.