CHIO 2019 in Aachen: Zahlen, Daten, Fakten

CHIO Aachen : Zahlen, Daten, Fakten rund um den CHIO

Der CHIO Aachen ist das größte, – wenn man die Reiter fragt – beste und nach Ansicht der Zuschauer auch schönste Reitturnier der Welt. 362.600 Besucher kamen im vergangenen Jahr – in diesem Jahr werden es auf jeden Fall nicht weniger sein. Eher wird die Rekordmarke wie in jedem Jahr ein bisschen weiter nach oben geschraubt werden.

Einmal in Aachen zu gewinnen und auf der Siegertafel am Richterturm eingraviert zu werden – wie 2018 Marcus Ehning, Sieger im „Großen Preis von Aachen“ oder Isabell Werth, Siegerin im „Großen Dressurpreis von Aachen“ – ist für die meisten Reiter und Fahrer das große Ziel. Das zudem mit einem Preisgeld von 2,8 Millionen Euro versüßt wird. 42 Prüfungen wurden ausgeschrieben, gibt es 98 Stunden Sport an den neun Turniertagen in der Soers: 30 Stunden Springen, 27 Dressur, 11 Vielseitigkeit, 17 Gespannfahren und 13 Voltigieren.

Die Weltelite will in Aachen starten: Insgesamt werden 958 Pferde vor Ort sein, 577 beim Turnier starten sowie weitere 381 im Schauprogramm. 66 Springreiter aus 18 Nationen, darunter 20 der Top 25 in der Welt, wollen in Ehnings Fußstapfen treten. Auch beim Nationenpreis sind die deutschen Springreiter Titelverteidiger. Das gilt ebenso für die deutschen Dressurreiter, die zuletzt sieben Mal in Folge den Nationenpreis gewannen. 60 „Frackträger“ aus 14 Nationen, darunter Lokalmatadorin Jill de Ridder, treten an.

Vorjahressiegerin Julia Krajewski oder Tim Price (Neuseeland), der Weltranglistenerste? Das ist die Frage, die gestellt wird, wenn es um den Favoriten in der Vielseitigkeit geht. Auf jeden Fall will das deutsche Team die Scharte vom vergangenen Jahr auswetzen, als man nur Fünfter wurde und Neuseeland siegte. 42 Vielseitigkeitsreiter aus elf Nationen, darunter Krajewski, Ingrid Kimke, Michael Jung unnd Andreas Dibowski in der deutschen Equipe, starten.

Angeführt von Weltmeister Boyd Exell (Australien) werden 35 Gespanne aus zwölf Nationen auf die Marathonstrecke in der Aachener Soers gehen – hier ist übrigens wie immer der Eintritt frei.

Und noch bis Sonntagabend kämpfen die Voltigierer um die Siege und die Tickets für die Europameisterschaft, die am 24. Juli in Ermelo beginnt. 87 Teilnehmer aus zwölf Nationen turnen in der Albert-Vahle-Halle auf dem Pferd.

(rau)
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