Platz drei im STAWAG-Eröffnungsspringen: Calanda überrascht Marcus Ehning

Platz drei im STAWAG-Eröffnungsspringen : Calanda überrascht Marcus Ehning

Marcus Ehning war auf Calanda schnell unterwegs beim STAWAG Eröffnungsspringen, das war schon vor dem letzten Hindernis deutlich zu sehen. Geplant war das aber eigentlich nicht. Der 45-Jährige landete am Ende mit seiner elfjährigen Stute als bester Deutscher auf Platz drei. Ein Erfolg, der den Borkener selbst ein bisschen überrascht hat.

Herr Ehning, hätten Sie im Vorfeld damit gerechnet, dass Sie Dritter werden könnten?

Marcus Ehning: Eigentlich nicht. Ich wusste zwar, dass Calanda ein sehr grundschnelles Pferd ist, aber ich habe es nicht darauf angelegt, das Springen zu gewinnen.

Heißt das, dass Sie Ihre Stute schon fast bremsen mussten?

Ehning: Sagen wir es so: Calanda ist ein Pferd mit allen Möglichkeiten. Allerdings ist sie vom Kopf her schwer zu dosieren. Sie hatte in der Vergangenheit viel Verletzungspech. Mir war es wichtig, dass wir einfach unseren Rhythmus finden.

Könnten Sie sich vorstellen, dass Sie ein zukünftiges Championatspferd wird?

Ehning: Von der Erfahrung her wäre das möglich. Aber wir sind noch nicht eins genug.

Wie bewerten Sie den Parcours des Eröffnungsspringens insgesamt?

Ehning: Es war eine sehr schöne Runde. Der Rasen im Hauptstadion ist vom Allerfeinsten.

Und nur Olivier Robert und Laura Kraut waren noch schneller . . .

Ehning: Das stimmt. Man hat aber schon gemerkt, dass viele Starter den Parcours nur zu Trainingszwecken geritten sind.

Mit welchem Gefühl gehen Sie in die Turnierwoche?

Ehning: Mit einem guten. Die Vorbereitung spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Und die war auch sehr gut.

Im vergangenen Jahr haben Sie den Rolex Grand Prix von Aachen im Sattel von Prêt à Tout gewonnen. Mit welchem Pferd starten Sie in diesem Jahr?

Ehning: Ich gehe aktuell davon aus, dass ich auf Funky Fred in das Springen gehen werde.

(bj)
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