Düren: Aufschläge brechen wie Gewitter über Düren herein

Düren: Aufschläge brechen wie Gewitter über Düren herein

Die Negativserie hält an: Evivo Düren muss weiter auf den ersten Sieg in Friedrichshafen warten. Der VfB gewann am Mittwochabend in überlegener Manier die erste von maximal drei möglichen Halbfinalpartien mit 3:0 (25:14, 25:16, 25:20).

Nur in den Anfangsminuten jedes Satzes konnten die Rheinländer dem Team des früheren Bundestrainers Stelian Moculescu Paroli bieten.

Im ersten Abschnitt führten die Dürener 6:3. Und bei den 15 Anhängern Dürens, die mitten in der Woche die rund 1200 Kilometer lange Hin- und Rückreise an den Bodensee auf sich genommen hatten, keimte die leise Hoffnung auf, dass Düren vielleicht für eine Überraschung gut sein könnte.

Es kam aber ganz anders: Wie ein Gewitter brachen die gefürchtete Aufschläge der Hausherren über die Gäste herein. Dürens Annahme wackelte gehörig, Zuspieler Merten Krüger musste deshalb immer wieder über die Außenpositionen angreifen lassen. Doch die Angriffe der Gäste scheiterten allzu oft an der Block- und Feldabwehr der Häfler oder landeten im Aus. Trotz mehrerer Wechsel fand Düren nicht ins Spiel. Mit ihren Aufschlägen sorgten die Gäste für wenig Druck und somit Entlastung. So kam es, dass Dürens Block nur selten wie eine Mauer stand angesichts des variablen Angriffsspiel der Häfler, die nach 80 Minuten den ersten Matchball zum 25:20 verwandelten.

Gewinnt der VfB am Samstag in Düren das Rückspiel (Anpfiff 20 Uhr), steht er im Finale. Doch Trainer Sven Anton kündigte Widerstand an: „Wir wollen dem Serienmeister ein Bein stellen.”

Mehr von Aachener Zeitung