Aachen: Aufholjagd der „Ladies in Black” wird nicht belohnt

Aachen: Aufholjagd der „Ladies in Black” wird nicht belohnt

Nach fünf Sätzen und 119 spannenden Minuten haben Alemannia Aachens Volleyballerinnen am Samstagabend gegen Köpenick den Kürzeren gezogen.

Das Team von Stefan Falter war nach holprigem Beginn und einem 0:2-Satzrückstand erst nach der Zehn-Minuten-Pause so richtig in Tritt gekommen. Vor allem Diagonalangreiferin Karine Muijlwijk drückte dem Spiel dann mit krachenden Aufschlägen und Angriffsbällen den Stempel auf.

Vor 1007 Zuschauern in der Halle an der Neuköllner Straße hatten sich die „Ladies in Black” den fünften und entscheidenden Satz dann redlich verdient. Allerdings endete hier die schwarz-gelbe Erfolgssträhne, die in den Durchgängen drei und vier die maximale Spannung an diesem Abend heraufbeschworen hatte.

Mit 9:4 waren die Gäste um Kapitänin Ilona Dröger davon gezogen, ehe sich die Alemanninnen noch einmal zusammenrauften und auf 12:13 herankamen. „Am Ende hat einfach das Glück gefehlt”, befand die starke Karine Muijlwijk hinterher, „da sind dann Kleinigkeiten entscheidend.”

Mit einem Sieg und zwei Niederlagen rangieren die „Ladies in Black” auf Platz acht der noch wenig aussagekräfitgen Bundesligatabelle. Am Mittwoch muss das Team um Anke Borowikow im DVL-Pokal gegen Ligakonkurrent Potsdamer SC ran.

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