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Düren: Aufatmen im Evivo-Lager nach der Auslosung

Düren : Aufatmen im Evivo-Lager nach der Auslosung

Sportlich attraktiv, logistisch eine Herausforderung: Licht und Schatten liegen für Evivo Düren nach der Auslosung der Volleyball-Champions-League dicht nebeneinander.

In der Gruppe A trifft der deutsche Vizemeister auf den russischen Titelträger Lokomotiv Belgorod, Hypo Tirol Innsbruck, Tours VB/Frankreich, Buducnost Podgoricka/Montenegro und Portol Palma Mallorca.

„Es hätte schlimmer kommen können”, atmete Dürens scheidender Trainer und künftiger Manager Bernd Werscheck auf. „Tours und Belgorod sind in unserer Gruppe sicher die Topfavoriten. Mit den übrigen Teams aber befinden wir uns auf Augenhöhe.” Die ersten drei jeder Gruppe qualifizieren sich für die Play-offs.

Kopfzerbrechen bereitet der Dürener Vereinsführung allerdings die strapaziöse Anreise ins 2600 km entfernte Belgorod an der russisch-ukrainischen Grenze, „in dem im Januar das Thermometer auch schon mal unter die Minus-30-Grad-Marke fällt”, so Werscheck. Eine direkte Flugverbindung gibt es nicht, so dass die Dürener statt der üblichen drei wohl vier bis fünf Tage für den Trip einplanen müssen.

Entschädigt wird Evivo dafür durch zwei Heimspiele zum Auftakt: am 27. September gegen Tours VB und am 4. Oktober gegen Podgorica.