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Heimspiel in Aachen

Alemannia kommt gegen Kaan-Marienborn mit blauem Auge davon

Der Alemannia ist erneut kein Heimsieg auf dem Tivoli gelungen. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen Hätte man ihm ein Unentschieden angeboten, Fuat Kilic hätte es wohl nicht angenommen. Aber nach einem Spiel, in dem seine Mannschaft bis zur 85. Minute 0:2 gegen Tabellenschlusslicht und Liga-Neuling FC Kaan-Marienborn hinten lag, wird der Trainer von Alemannia Aachen wohl oder übel mit dem Punkt leben müssen.

Torchancen erspielten sich die Schwarz-Gelben zwar über die gesamte Spielzeit. Dennoch fehlte bis in die Schlussphase hinein die nötige Konzentration im Abschluss. Die beste Gelegenheit im ersten Durchgang hatte dabei Robin Garnier, der völlig freistehend in die Arme von Marienborn-Keeper Florian Hammel schoss (34.)

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Alemannen bereits in Rückstand. Zuvor war Burak Gencal nach einem einfachen Doppelpass freigespielt worden und ließ Alemannia-Keeper Niklas Jakusch keine Chance – 0:1 (24.). Unter Pfiffen wurden die Gastgeber von ihren Fans in die Halbzeit entlassen.

Auch im zweiten Abschnitt wirkte das Spiel der Alemannia fahrig. Mehr als Halbchancen sprangen nicht für den TSV heraus. Dazu wurden die Entlastungsangriffe des Aufsteigers häufiger. In Minute 68 kam es noch dicker aus Aachener Sicht, als Philipp Dünnwald einen Abpraller zum Marienborner 2:0 über die Linie drückte.

Die Partie schien entschieden, die an diesem Nachmittag über weite Strecken enttäuschende Alemannia geschlagen. Eine Bogenlampe brachte die Schwarz-Gelben dann doch wieder in die Partie: Hammel unterschätzte die Freistoßhereingabe von Kai Bösing völlig, die vom langen Pfosten ins Tor fiel (85.). Wenige Sekunden später traf Blendi Idrizi sogar zum 2:2. Unter heftigen Protesten nahm Schiedsrichter Engelmann den Treffer aber zurück, weil Idrizi sich im Kopfballduell aufgestützt hatte.

Ein letztes Mal schlug Peter Hackenberg den Ball aber dann doch noch nach vorne und in der vierten Minute der Nachspielzeit nickte Alexander Heinze die Kugel über die Linie. So kam die Alemannia mit einem blauen Auge davon, wartet aber weiter auf den ersten Heimsieg dieser Spielzeit.

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