Kreis Heinsberg: Spitzfindig auch im elften Teil der rheinischen Trilogie

Kreis Heinsberg: Spitzfindig auch im elften Teil der rheinischen Trilogie

Der beliebte Kabarettist Konrad Beikircher gastiert mit seinem aktuellen Programm endlich wieder in der Region. Am Samstag, 19. November, heißt es „Schön ist es auch anderswo?” im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Auch beim elften Teil seiner rheinischen Trilogie zeigt der Großmeister der rheinischen Sprachgebräuche sich wieder von seiner spitzfindigsten Seite, diesmal jedoch wagt er den Blick hinaus über den sprachlichen Tellerrand. Er streift das Sächsische, Bayerische, Italienische und verweilt sogar kurz in seiner Heimat, dem Pustertal in Südtirol.

Worum es inhaltlich dabei geht, erklärt der Künstler so: „...und hier bin ich sowieso” hat Wilhelm Busch geschrieben und genau das möchte ich im neuen Programm aufgreifen, indem ich mal vom Rheinland aus mich so umgucke, was denn woanders los ist. Dazu werde ich einige aberwitzige Sprach-Klassiker aus meiner Feder - aktualisiert und erweitert natürlich - zu Gehör bringen, Stücke, über die auch Nicht-Rheinländer lachen können (Rheinländer tun es ja sowieso, weil die alles freut, was alle freut, um mal mit Ernst Jandl zu sprechen), außerdem ist es höchste Zeit, dem Sachsen, dem Schwaben, dem Bayern etc. mal wieder auf den Mund zu gucken und sich zu überlegen, wie die dat denn machen, dass sie so sprechen, wie sie sprechen!

Sprache als Musik

Zudem habe ich immer wieder großen Spaß daran, Wörter nur vom Klang her anzuschauen, Sprache als Musik sozusagen. Was Körperäußerungen wie Niesen beim Manne schließlich mit Liebe und Sexualität zu tun haben, sollte in unserer ratgeberintensiven Zeit auch nicht unterschlagen werden, die Damenwelt wird es mir danken. Dass ich das alles aber auch aus rheinischer Sicht kommentieren werde, bin ich dem elften Teil meiner rheinischen Trilogie schuldig.

Kurz: ich freue mich auf ein Programm, das nicht nur im Rheinland angesiedelt ist sondern sich vergnüglich auch mit Sprach- und Sprechbizarrerien anderer deutscher Universen befasst.”