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Unicef-Spendenaktion für die Kinder in Kenia

Unicef-Projektreise : So dramatisch ist die Lage in Kenia

Millionen Menschen sind in Kenia von extremer Armut bedroht. Die Folgen der verheerenden Dürre und steigenden Lebensmittelpreise bringen vor allem die Kinder des Landes in große Gefahr. Unsere diesjährige Spendenaktion „Dürre in Afrika: Rettet Kenias Kinder“ mit Unicef hilft denen in größter Not.

Das Klima auf unserer Erde wird immer extremer: Im Oktober fegt ein Zyklon über den Süden von Bangladesch, hinterlässt eine Spur der Verwüstung, fordert Todesopfer und vernichtet Ernten. In Pakistan wiederum müssen sich die Menschen vor verheerenden Überschwemmungen retten – Millionen von ihnen verlieren ihr Zuhause. Mittlerweile grassieren Seuchen, die durch das verunreinigte Wasser entstehen.

Und auch am Horn von Afrika spitzt sich die Situation gefährlich zu: In Äthiopien, Somalia und im Norden Kenias hat es seit zwei Jahren nicht mehr geregnet, zumindest nicht ausreichend. Es ist die schwerste Dürre seit 40 Jahren: Pflanzen vertrocknen, Kamele, Kühe und Ziegen verenden unter der glühend heißen Sonne.

Gleichzeitig treibt die Krise durch den Krieg in der Ukraine die Preisspirale in diesen Ländern in solche Höhen, dass sich viele Familien schon lange nicht mehr ausreichend ernähren können. In Somalia wurde Anfang Oktober bereits offiziell eine Hungersnot ausgerufen, die schlimmere Folgen haben könnte als im Dürre-Jahr 2011, als eine Viertelmillion Menschen an den Folgen von Hunger starben.

Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf die Kinder der Region? Wie kann man ihre Zukunft retten und ihre Kindheit trotzdem lebenswert machen? Diesen Fragen ist Redakteurin Ines Kubat auf unserer diesjährigen Reporterreise mit Unicef nachgegangen.

Zwischen Hilfe und Hoffnungslosigkeit

Eine Woche verbrachte sie im Norden Kenias, hat Menschen leiden und beinahe die Hoffnung verlieren sehen. Sie mühen sich ab, unter schwersten Bedingungen ein paar Tropfen Wasser zu bekommen und ihre Familien zu ernähren.

 Abgemagert und schwach: So erbringen die Tiere auf dem Markt kaum noch Gewinne. Immer mehr Viehhirten verlassen deshalb die Region - manche mit ihrer Familie, andere lassen die Kinder zurück.
Abgemagert und schwach: So erbringen die Tiere auf dem Markt kaum noch Gewinne. Immer mehr Viehhirten verlassen deshalb die Region - manche mit ihrer Familie, andere lassen die Kinder zurück. Foto: MHA/Ines Kubat

Bis Weihnachten wird Ines Kubat in dieser Zeitung unter dem Motto „Dürre in Afrika: Rettet Kenias Kinder“ über ihre Erfahrungen berichten: Darunter sind Geschichten von Menschen, die Unglaubliches leisten, um ihre Kinder zu schützen. Aber es sind auch Geschichten dabei, vor denen man lieber die Augen verschließen würde, weil sie zu schmerzhaft sind.

Und dann gibt es noch die Geschichten von tapferen Mädchen und Jungen, die trotz allem ihren Mut nicht verlieren und ihr Leben in die Hand nehmen. In allen Geschichten wird aber deutlich, wie wertvoll die Arbeit des Kinderhilfswerks Unicef ist.

Die Folge der Dürre und der steigenden Lebensmittelpreise: Millionen von Kindern sind mangelernährt und brauchen dringend Hilfe.
Die Folge der Dürre und der steigenden Lebensmittelpreise: Millionen von Kindern sind mangelernährt und brauchen dringend Hilfe. Foto: MHA/Paul Kidero
(red)