Unicef-Aktion für Mosambik: Die Jugend hat das Problem erkannt

Unicef-Aktion für Mosambik : Die Jugend hat das Problem erkannt

Unicef-Botschafterin Katha Riemann dankt unseren Leserinnen und Lesern so wie allen jungen Klimakämpfern. Insgesamt sind schon 170.000 Euro an Spenden für unsere Mosambik-Aktion zusammengekommen.

„Auf der ganzen Welt bringen Kinder und Jugendliche ihre Sorgen und Ängste zum Ausdruck und fordern konkretes Handeln von der Politik. Ich finde es großartig, dass die Aktion des Medienhauses Aachen den Brückenschlag schafft und Solidarität und Hilfe für die Klimaopfer in Mosambik auf den Weg bringt“, schreibt Unicef-Botschafterin Katja Riemann in ihrer heutigen Kolumne – und darf sich über die großartige Reaktion unserer Leserinnen und Leser freuen: Schon 170.000 Euro flossen an Spenden direkt in das von heftigsten Zyklonen geprägte Krisengebiet Ostafrikas.

Dabei unterstützen Jugend-Initiativen der Region wie zum Beispiel „Youth For Climate“ oder „Fridays For Future“ die Ziele unserer Unicef-Kampagne „Hilfe für die Klimaopfer“. „Es ist ganz wichtig, dass sich durch die Reportagen in der Zeitung unser Blick auf die Opfer schärft – und wir nicht nur über die Ursachen des Klimawandels streiten“, sagt etwa Anna Moors (17), Sprecherin von „Youth For Climate“ aus Herzogenrath. Die Gruppe bereitet zu Beginn nächsten Jahres ein Poetry-Slam-Festival zum Thema Klima vor, bei dem unsere Unicef-Berichte vorgetragen werden sollen.

Die Aktivitäten bestätigen das Ergebnis der jüngsten Shell-Umfrage, wonach „die Mehrheit der jungen Generation zwar positiv in die Zukunft blickt“, aber „71 Prozent der 12- bis 25-Jährigen Angst vor drohender Umweltzerstörung hat“. Dies sei im Alltag deutlich zu spüren, meint auch Lilian Zeiger (20) von der Unicef-Hochschulgruppe, die auch auf Screens in der RWTH-Mensa für unsere Aktion warb. „Wir machen das mit großer Überzeugung, weil die Opfer des Wandels in aller Regel keinerlei Aufmerksamkeit erhalten“, sagt die Psychologie-Studentin.

Auch Schulen zeigen sich mobilisiert, laden Reporter Manfred Kutsch zu Vorträgen ein – wie etwa die gesamte Oberstufe des Schulzentrums Laurensberg in Aachen. Junge Menschen sind auch am 22. Januar 2020, 18.30­Uhr, in dier Bürgerstiftung Lebensraum Aachen zur Live-Reportage eingeladen, der sich eine Diskussion über die Möglichkeiten anschließen wird, dem Klimawandel zu trotzen.

(mku)