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Unicef-Spendenaktion: Der Kampf um jedes Gramm Körpergewicht

Unicef-Spendenaktion : Der Kampf um jedes Gramm Körpergewicht

Mangelernährung ist in Malawi nach wie vor ein großes Problem. Das liegt einerseits an der großen Nahrungsunsicherheit und Armut, aber auch an fehlendem Wissen zu ausgewogener Ernährung. Ines Kubat hat vor Ort vier Kinder kennengelernt, die vor dem Hungertod gerettet werden konnten. Teil 2 unserer diesjährigen Unicef-Spendenaktion.

Scheu lacht die kleine Dorifam Moses die Fremden an, die sie in dem spartanisch eingerichteten Krankenzimmer im Nsanama Gesundheitszentrum in Machinga besuchen. Sechs einfache Betten stehen hier dicht an dicht. Fernseher, Radio oder auch elektronische Geräte zum Überwachen der Patienten sucht man hier vergebens.

Dorifam sitzt auf dem Schoß ihrer Mutter und wedelt aufgeregt mit ihren dünnen Ärmchen. Vor vier Tagen wurden sie stationär aufgenommen. An diesem Tag war Dorifam ein anderes Kind, berichtet ein Mitarbeiter: Sie sei still gewesen, geradezu apathisch. Denn das sechs Monate alte Mädchen war schwer mangelernährt.

Gerade einmal 3,8 Kilogramm hat sie auf die Waage gebracht. Das ist weniger, als in Deutschland manche Kinder bei der Geburt wiegen. Mindestens 4,9 Kilogramm wären in Dorifams Alter nötig, um gesund zu sein. Und tatsächlich sieht man der Kleinen noch immer die Entbehrungen an: Ihre Arme sind viel zu dünn, die Augen stehen auffällig vor. Insgesamt wirkt sie zu klein und zerbrechlich in ihrem bunt gemusterten Kleid mit Rüschen.

Dass das Mädchen aber mittlerweile zumindest wieder lacht, erleichtert ihre junge Mutter Hadjirah. Gleichzeitig scheint es ihr unangenehm zu sein, überhaupt in dieser Lage zu stecken, sich vor Ärztinnen und Ärzten erklären zu müssen. Unangenehm, weil sie das Mädchen stillen wollte, aber einfach nicht genug Milch kam. Die 21-Jährige selbst verdient kein Geld, ihr Mann verkauft Ziegenfleisch, lebt aber nicht mit den beiden zusammen. Stattdessen wohnen sie und ihre Tochter wieder bei ihren Eltern. Als Hadijrah bemerkte, dass ihr Baby immer dünner wurde und sich weniger bewegte, brachte sie Dorifam ins Krankenhaus - und zwar gerade noch rechtzeitig. Hier tut man jetzt alles, um das Mädchen zu retten.

Drei Millionen Kinder sind zu klein

Geschichten wie die von Hadijrah und ihrer Tochter Dorifam gibt es viele in Malawi. Denn obwohl man bei Unicef eine Entwicklung zum Positiven verzeichne, seien noch immer jährlich etwa 50.000 Kinder schwer mangelernährt, berichtet Elsie Mawala, Ernährungsexpertin des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen.

Laut einem Unicef-Bericht von 2020 sind mehr als ein Drittel aller Kinder in Malawi – etwa drei Millionen - „stunted“, also zu klein. Nur etwa acht Prozent aller Malawier zwischen sechs und 23 Jahren können sich ausreichend und ausgewogen ernähren. Also weniger als jeder Zehnte. Und tatsächlich begegnet man in Malawi immer wieder Jugendlichen, die man für viel jünger hält, als sie eigentlich sind.

Mangelernährung in Malawi: Dem Tod näher als dem Leben

Elsie Mawala arbeitet seit 2015 bei dem Kinderhilfswerk und koordiniert die Arbeit mit lokalen Partnern – zum Beispiel im Nsanama Gesundheitszentrum, eines von 734 dieser Art in Malawi. Unicef konzentriert sich dort vor allem auf Kinder im Alter bis fünf Jahre, denn diese ersten Jahre sind besonders wichtig für eine gesunde Entwicklung. Doch die Arbeit ist durch die Corona-Pandemie erheblich erschwert worden: Normalerweise besuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort regelmäßig auch entlegene Dörfer, um Mangelernährung bei den Kindern rechtzeitig zu erkennen. „Das ist aber während der Lockdowns nicht mehr möglich gewesen“, sagt Elsie und gibt Dorifam ein kleines High-Five.

Während das Baby seine „therapeutische Milch“ unter Aufsicht einer Krankenschwester erhält, füllt sich nebenan ein kleiner Saal: Immer mehr Frauen kommen mit Kleinkindern und nehmen auf den Holzbänken an den bunt gestrichenen Wänden Platz. Während sich manche Kinder ängstlich an ihre Mütter, Omas oder Schwestern drängen, tapsen andere sofort mit nackten Füßen quer durch den Raum – vielen von ihnen sieht man an, dass sie zu klein für ihr Alter sind, dass die Gesichter eher ausgezehrt wirken, obwohl sie eigentlich wohlgenährt und rundlich sein sollten. Sie alle sind aus demselben Grund hier: Weil sie Teil eines Unicef-Ernährungsprogramms sind – also in ambulanter Behandlung wegen akuter Unterernährung. Es sind Fälle, die gravierend sind, aber eben nicht direkt lebensbedrohlich, wie es bei Dorifam der Fall war.

 Elsie Mawala, Unicef-Ernährungsspezialistin, gibt Dorifam ein kleines High-Five. Die Ernährungsexpertin besucht das kleine Mädchen und seine Mutter im Nsanama Gesundheitszentrum.
Elsie Mawala, Unicef-Ernährungsspezialistin, gibt Dorifam ein kleines High-Five. Die Ernährungsexpertin besucht das kleine Mädchen und seine Mutter im Nsanama Gesundheitszentrum. Foto: Thoko Chikondi

Viele der Mütter haben mehrere Stunden Fußweg hinter sich. Denn oft kommen die Frauen aus den umliegenden Orten - Geld für ein Auto, Mofa oder Minibus ist selten vorhanden. So wie bei der 25 Jahre alten Rose Mauseni: Sie ist heute mit ihren Zwillingen Promise und Precious und ihrer Nichte Naomi Anthony gekommen. Die Kleinkinder sind 17 Monate alt und mangelernährt. Seit drei Wochen nehmen sie am Ernährungsprogramm teil.

Untersuchungen und Lehrstunde

Das Treffen an diesem Morgen ist einer der wöchentlichen Check-up-Termine, bei denen es um die Untersuchung der Kinder, aber auch um den Kontakt zu den Müttern geht. Zu Beginn stimmen die Ärzte und Krankenschwestern ein Lied an. Es ist ein Lied, wie es viele in Malawi gibt - bei denen Musik mit einer Botschaft verbunden wird: „Dieses Essen ist für mein Kind, nicht für Papa, nicht für Mama, nicht für die Geschwister“, singen alle gemeinsam und klatschen dabei. Es soll den Müttern und Großmüttern einschärfen, dass die Spezialnahrung nur für das kranke Kind gedacht ist. Denn zu oft haben die Mitarbeiter des Gesundheitszentrums erlebt, dass die Mütter das Spezialessen, das sie erhalten, unter mehreren Familienmitgliedern aufgeteilt haben. Eine Geste, die in einer hungernden Familie verständlich ist – aber für die kleinsten und verletzlichsten Mitglieder fatale Folgen haben kann.

Und dann geht es an die Untersuchungen: Die achtjährige Naomi bemüht sich angestrengt, ihren kleinen Cousin Promise bis auf die Unterhose auszuziehen, damit er bei der Kontrolle gewogen werden kann. Eigentlich müsste Naomi zu dieser Zeit selbst in der Schule sein, sie besucht die zweite Klasse. Weil sie ihrer Tante aber bei der Betreuung der Zwillinge helfen muss, verpasst sie jede Woche einen ganzen Schultag. Das Mädchen ist mit seiner Situation sichtlich überfordert.

 Die 17 Monate alten Zwillinge Precious und Promise sind seit einigen Wochen im Ernährungsprogramm, haben aber nur wenig zugenommen. Ihre achtjährige Cousine Naomi Anthony begleitet Mutter Rose. Dabei müsste sie eigentlich selbst gerade in der Schule sein.
Die 17 Monate alten Zwillinge Precious und Promise sind seit einigen Wochen im Ernährungsprogramm, haben aber nur wenig zugenommen. Ihre achtjährige Cousine Naomi Anthony begleitet Mutter Rose. Dabei müsste sie eigentlich selbst gerade in der Schule sein. Foto: Thoko Chikondi

Und da ist sie nicht allein: Die Kinder scheinen die Prozedur zu fürchten - vor allem beim Messen auf einem Holztisch beginnen viele, bitterlich zu weinen. Nach wenigen Sekunden ist das erledigt, und die Kinder werden auf dem Schoß der Erwachsenen abermals untersucht, und die Länge der Arme und Beine dokumentiert. Denn nicht nur das Gewicht, auch die Entwicklung der Gliedmaßen und des Rumpfes kann durch Mangelernährung gehemmt werden.

Schließlich wird auch der Umfang des Oberarms gemessen. Dazu wird ein Maßband aus Papier um das Ärmchen geschlungen und gespannt. In einem kleinen Fenster kann man dann den Wert anhand eines Ampelsystems ablesen: Erreicht man mit dem Band den grünen Bereich, ist das Kind gesund. Bei Gelb sollte es weiter zu den Untersuchungen kommen, es bedeutet „Warnung“. Liegt der Messwert im roten Bereich, muss dringend gehandelt werden – es ist quasi Alarmstufe rot.

Noch immer kullern große Tränen über die Wangen der kleinen Kinder, manche wimmern kläglich. Sie alle bekommen einen liebevollen Klaps von den Krankenschwestern oder werden schunkelnd getröstet. Die Tränen sind allerdings schnell versiegt, wenn das Arztgespräch geschafft ist - denn dann geht es nach draußen zum letzten Teil des Termins: dem sogenannten „Appetite Test“. Dabei geben die Mütter ihren Kindern therapeutische Zusatznahrung, die überall auf der Welt, wo Hunger herrscht, an Kleinkinder verteilt wird. Denn die Erdnusspaste ist zusätzlich mit Öl und Vitaminen angereichert und deshalb besonders nährstoffreich. Sie hilft, in kurzer Zeit viel Gewicht zuzunehmen, bis die Gefahr gebannt ist.

 Dieser kleine Junge ist sichtlich unterernährt: Das bestätigt auch die Messung seines Armumfangs. Das Bändchen erreicht den roten Bereich - jetzt muss dringend gehandelt werden.
Dieser kleine Junge ist sichtlich unterernährt: Das bestätigt auch die Messung seines Armumfangs. Das Bändchen erreicht den roten Bereich - jetzt muss dringend gehandelt werden. Foto: Thoko Chikondi

Die hungrigen Kinder nuckeln fordernd an den Packungen, den meisten kann es gar nicht schnell genug gehen. Auch hier treffen wir die Familie um Rose und ihre Zwillinge wieder. Naomi soll den kleinen Promise mit Erdnusspaste füttern – es gelingt ihr aber nicht. Immer wieder dreht der Junge den Kopf weg. Bisher haben die Zwillinge nur wenig Gewicht zugelegt, da beide in der vergangenen Woche krank waren und Fieber und Durchfall sie zusätzlich geschwächt haben. Die Sorgen stehen der jungen Mutter ins Gesicht geschrieben.

Die Mitarbeiter des Gesundheitszentrums überwachen das Füttern und geben den Familien am Ende mehr Erdnusspaste mit nach Hause. Sie hoffen, dass sie tatsächlich nur den hungrigen Kinder gegeben wird.

Ein Zimmer weiter gibt es gute Neuigkeiten: Die kleine Dorifam wiegt nach vier Tagen schon 4,5 Kilo. Wenn die Therapie so weitergeht, kann sie in ein paar Tagen mit ihrer Mutter das Krankenhaus verlassen. Es war eine Rettung in letzter Minute, sagt der Mitarbeiter des Gesundheitszentrums: „Wenn die Mutter sie nicht ins Krankenhaus gebracht hätte, würde das Baby jetzt nicht mehr leben.“

Ein nachhaltiges Konzept

Einige Kilometer vom Krankenhaus entfernt hält Regina (20) Ausschau nach ihrem drei Jahre alten Sohn Pempero. Er muss den Hügel runter ins Dorf gelaufen sein und dort mit Kindern spielen. Es ist ein großes Glück für Regina, dass er das wieder tut. Denn Pempero war noch vor wenigen Wochen unterernährt.

 Die Region Chikwawa ist eine der heißesten Gegenden in Malawi: Das führt häufig zu Dürren, die Menschen können wenig selbst anbauen. In der Regenzeit ist die Region dann auch noch oft von Überschwemmungen betroffen.
Die Region Chikwawa ist eine der heißesten Gegenden in Malawi: Das führt häufig zu Dürren, die Menschen können wenig selbst anbauen. In der Regenzeit ist die Region dann auch noch oft von Überschwemmungen betroffen. Foto: Thoko Chikondi

Hier in der Region Chikwawa ist das leider keine Seltenheit. Denn die Gegend ist trocken, und die Menschen sind sehr arm. Oft zeigt das Thermometer Temperaturen über 40 Grad Celsius an. Man fährt lange fernab der asphaltierten Hauptstraße in die Peripherie, bis man das Dorf Kandeu erreicht, wo Regina mit ihrer Familie lebt.

Es ist Anfang November, und die Menschen erwarten sehnsüchtig den Regen. Der Boden ist staubtrocken, einen Garten mit Gemüse kann hier niemand anlegen. Selbst die ausgemergelten Kühe und Ziegen finden nichts mehr zu fressen.

 Der dreijährige Pempero ist wieder gesund: Im März 2021 war er wegen schwerer Mangelernährung im Krankenhaus. Mithilfe von nahrhafter Spezialnahrung (Erdnusspaste) wurde er aufgepäppelt. Seine Mutter Regina (20 Jahre) musste für die ambulante Behandlung ein Mal pro Woche 2,5 Stunden in der sengenden Hitze mit ihm ins Krankenhaus laufen.
Der dreijährige Pempero ist wieder gesund: Im März 2021 war er wegen schwerer Mangelernährung im Krankenhaus. Mithilfe von nahrhafter Spezialnahrung (Erdnusspaste) wurde er aufgepäppelt. Seine Mutter Regina (20 Jahre) musste für die ambulante Behandlung ein Mal pro Woche 2,5 Stunden in der sengenden Hitze mit ihm ins Krankenhaus laufen. Foto: Thoko Chikondi

Elsie Mawala erklärt die Lage: In dem Dorf gibt es zwar Brunnen, aber in dieser Zeit, da der Grundwasserspiegel so niedrig ist, fördern sie kein Wasser mehr an die Oberfläche. Außerdem ist das Wasser selbst so salzig, dass die Menschen sich eher an unsicheren Quellen wie Flüssen bedienen - und davon häufig krank werden. Chikwawa ist deshalb immer wieder von großen Nahrungsunsicherheiten betroffen - die Mangelernährung ist hier deutlich gravierender als in anderen Gegenden Malawis. 13 Prozent aller Kinder in Chikwawa sind mangelernährt.

„Mein Kind hatte Durchfall, deswegen bin ich im März ins Krankenhaus gegangen. Zweieinhalb Stunden bin ich pro Strecke gelaufen“, berichtet die 20-jährige Regina. Sechs Wochen lang hat Pempero an dem Ernährungsprogramm teilgenommen, wo er mit therapeutischer Zusatznahrung aufgepäppelt wurde. Zu Beginn wog er 9,5 kg, inzwischen bringt er 10,7 kg auf die Waage.

Nach dem Programm wurden Regina und Pempero an eine örtliche Frauengruppe im Ort verwiesen, die auf Initiative von Unicef hier regelmäßig zusammenkommt. Denn das Konzept des Kinderhilfswerks ist nachhaltig und überlässt die Mütter mit ihren Kindern nach der Behandlung im Krankenhaus nicht einfach sich selbst. Es soll mehr als Nothilfe sein, damit sich die Situation für die Kinder vor Ort wirklich verbessert und sie nicht nach wenigen Wochen wieder als akuter Fall im Gesundheitszentrum landen. Stattdessen werden die Mütter von lokalen Partnern vor Ort betreut und in Sachen Ernährung unterrichtet.

Einmal pro Woche treffen sich die Frauen im Schatten eines riesigen Baumes. Hier hat Regina unter anderem erfahren, wie sie nahrhaftes Porridge zubereiten kann, mit Mais, verschiedenen Gemüsesorten und etwas Zucker. „In der Gruppe habe ich gelernt, wie ich das Essen besser mit den gelernten Rezepten mische – und zwar mit dem Wenigen, was ich zur Verfügung habe“, erklärt Regina. Pempero isst einmal in der Woche bei der Frauengruppe, was ihm sichtlich guttut. Reginas Mann lebt vom Brennen von Holzkohle, zwei bis drei US-Dollar bringt dies pro Sack Kohle ein. Dafür arbeitet er mindestens eine Woche.

 Eine Ernährungsexpertin präsentiert nahrhaften Saft, der aus heimischer Ernte hergestellt wurde: In örtlichen Frauengruppen lernen die Mütter ehemals mangelernährter Kinder, was zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung dazu gehört, damit der Teufelskreis der Mangelernährung durchbrochen werden kann.
Eine Ernährungsexpertin präsentiert nahrhaften Saft, der aus heimischer Ernte hergestellt wurde: In örtlichen Frauengruppen lernen die Mütter ehemals mangelernährter Kinder, was zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung dazu gehört, damit der Teufelskreis der Mangelernährung durchbrochen werden kann. Foto: Thoko Chikondi

Jane Muramlina ist eine lokale Ernährungsexpertin und präsentiert, was sie gemeinsam mit den Frauen kocht: Für einen nahrhaften Saft werden Früchte getrocknet, gekocht und zu Saft verarbeitet. „Wichtig ist, dass beim Essen alle wichtigen Nährstoffe gleichzeitig vorkommen. Für die Maniok-Bällchen zum Beispiel wird die Maniok-Wurzel mit Tomaten und Zwiebeln in Mehl gewälzt und frittiert.“

Vorausgesetzt zumindest, dass der nächste Regen nicht zu stark und nicht zu schwach wird und eine gute Ernte bringt. Denn die Vorräte sind bei den meisten Familien nahezu aufgebraucht. Noch dazu ist Chikwawa den Gezeiten besonders ausgesetzt. Durch seine geografische Lage ist die Gegend in der Trockenzeit zu trocken und jetzt - da die Regenfälle anstehen - drohen wieder massive Überschwemmungen. Sie werden also entscheidend sein für die Ernährungssituation im kommenden Jahr. Nicht nur in Chikwawa - sondern in ganz Malawi.
Unicef kümmert sich in Malawi um die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft: die Kinder. Doch der Kampf gegen die Mangelernährung ist langwierig. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe. Wenn Sie ein wenig Geld entbehren können, spenden Sie es gern auf unser Projektkonto - getreu unserem diesjährigen Aufruf Malawi: Gebt den Kindern eine Zukunft!