Aachen: Kein Geld für die Fahrten zum Krankenhaus

Aachen: Kein Geld für die Fahrten zum Krankenhaus

Ein inzwischen nicht mehr ganz junger Mann war viele Jahre Dialysepatient, erhielt aber in diesem Jahr eine neue Niere. Um den Erfolg des komplizierten medizinischen Eingriffs nicht zu gefährden, waren von Anfang an engmaschige Kontrollen im Krankenhaus notwendig.

Die Wege von Zuhause — der Mann lebt inzwischen in einem Seniorenheim — zu den Untersuchungen waren aber aufgrund des angegriffenen Gesundheitszustandes nur mit dem Taxi zu bewältigen. Der Mann hat nicht nur keine Familie, die ihm helfen könnte, auch seine Rente wird gänzlich für die Unterbringung gebraucht. Er selbst hat für sich kaum einen Euro zur freien Verfügung.

100 Euro im Monat müssen für alle Anschaffungen reichen — vom Friseurbesuch über Hygieneartikel oder auch mal den „Luxus“ einer Tasse Kaffee. Eine Betreuerin hat mitgeteilt, dass jüngst auch noch die Krankenkasse die Übernahme der Taxikosten abgelehnt habe. Da der Mann keinen ausreichenden Pflegegrad anerkannt hat, kann er auch nicht den Behindertenfahrdienst in Anspruch nehmen. Die Situation ist nicht nur lebensverneinend, sie gefährdet auch den gesundheitlichen Erfolg der Operation.

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(red)
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