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Coronavirus: Verleihung vom Karlspreis in Aachen verschoben

Coronavirus-Folgen : Verleihung des Karlspreises wird verschoben

Mit Blick auf die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie wird die ursprünglich am 21. Mai geplante Verleihung des internationalen Karlspreises in Aachen verschoben. Gleiches gilt für die damit verbundenen Veranstaltungen.

Neben der Karlspreisverleihung wird das Rahmenprogramm, der Jugendkarlspreis sowie das Karlspreis-Europa-Forum verschoben. Darauf hat sich das Karlspreisdirektorium in einer Telefonkonferenz verständigt, wie die Stadt Aachen am Mittwoch berichtet.

Der diesjähjrige Karlspreis wird an den rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis verliehen. Der Vorsitzende des Direktoriums, Dr. Jürgen Linden, stimmte den Beschluss anschließend mit dem designierten Karlspreisträger telefonisch ab. Auch Präsident Iohannis sei der Auffassung, dass der Karlspreis wegen der Krise um das Coronavirus jetzt nicht verliehen werden kann. Rumänien sei ebenfalls hart betroffen, und er sei dankbar für die europäische Solidarität, die sein Land erfahre, berichtet er nach Angaben der Stadt.

Iohannis hoffte – mit den besten Wünschen für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger –, dass man schon bald nach Eindämmung der Pandemie einen geeigneten neuen Termin für die Preisverleihung finden werde. Linden versicherte, dass man engen Kontakt halten würde.

Für Oberbürgermeister Marcel Philipp, Dr. Linden und den Vorsitzenden der Karlspreisstiftung, Prof. Thomas Prefi, war für die Entscheidung auch ausschlaggebend, „dass der Karlspreis ein europäisches Bürgerfest sein muss, für die breite Bevölkerung offen und eine Einladung zum gemeinsamen Austausch und vor allem zur Begegnung.“

„Diesem Ziel dient nicht nur der Festakt selbst, sondern auch die Veranstaltungen des mehrwöchigen Rahmenprogramms, das große Open-Air-Fest, das Forum und der Jugendkarlspreis, zu dem wir alljährlich junge Menschen aus allen Mitgliedsländern der Europäischen Union in Aachen willkommen heißen. Die Einladung zu Begegnungen dieser Art können wir in diesen Tagen leider nicht aufrechterhalten“, so der Wortlaut der Erklärung.

(red)