Kreis Düren: SPD im Kreis gibt Startschuss für Kommunalwahl

Kreis Düren: SPD im Kreis gibt Startschuss für Kommunalwahl

„Die Städte und Gemeinden haben einen Kreis verdient, der sie unterstützt, statt sie finanziell ausbluten zu lassen. So werden zum Beispiel Millionen für das Freizeitbad in Kreuzau ausgegeben, während es den Kommunen an allen Ecken und Enden fehlt und die Gebühren und Steuern erhöht werden“, brachte der Vorsitzende der SPD im Kreis Düren, Dietmar Nietan (Mdb), die Kritik seiner Partei an Landrat Wolfgang Spelthahn und der CDU-Mehrheit im Kreistag auf den Punkt.

Die SPD im Kreis Düren hatte auf einem Parteitag den Startschuss für die Kommunalwahl gegeben. Nach einem Bericht über die Leistungsbilanz der SPD-Kreistagsfraktion von deren Vorsitzenden Josef Johann Schmitz wurde ein Eckpunktepapier für die Kreistagswahl beraten. „Wir sind hochmotiviert, die Vorherrschaft der CDU im Kreis zu beenden. Die Bürger spüren, dass sie von einem CDU-Landrat und einer CDU-Mehrheit regiert werden, die nicht im Interesse der Kommunen, sondern für seine eigenen Interessen handelt: Teure Veranstaltungen, Anklagen, Gerichtsverfahren, Schulden und eine Kreisumlage in Rekordhöhe sind zum Markenzeichen geworden“, bilanzierte Dietmar Nietan.

„Auch die CDU-Bürgermeister haben die CDU auf Kreisebene immer gewähren lassen. Kurz vor der Kommunalwahl beklagen sie sich auf einmal über die Geldverschwendung des Kreises“, kritisiert Nietan. „Besonders bemerkenswert“ sei das Verhalten vieler CDU-Kommunalpolitiker, führte der SPD-Chef weiter aus. „In ihren Stadt- oder Gemeinderäten wettern sie gegen die Kreisumlage und stimmen dann im Kreistag trotzdem brav einer Erhöhung der Kreisumlage auf immer neue Rekordhöhen zu.“

Die SPD hat sich Sparsamkeit auf die Fahnen geschrieben und will die Finanzen des Kreises „wieder in Ordnung bringen“. Nietan: „Mit einer anderen Mehrheit nach der Kommunalwahl werden wir ein Haushalts- und Personalkonsolidierungskonzept auf den Weg bringen, dass endlich unsere Kommunen durch eine Senkung der Kreisumlage entlastet. Dann können Städte und Gemeinden endlich wieder Schulen sanieren, Sportplätze sauber halten und in soziale Projekte investieren.“

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