Kreis Heinsberg: Spannung und viel Musik bei der PS-Auslosung

Kreis Heinsberg: Spannung und viel Musik bei der PS-Auslosung

„Dat es ja ne Hexenkessel“ entfleuchte es aus dem Munde von Hastenraths Will bei der PS-Monatsauslosung in der Erkelenzer Stadthalle. Der charismatische Landwirt, der an diesdem Abend der „Moderator des Vertrauens“ war, hatte sich extra Moderationskarten machen lassen, wo allerdings „nix“ drauf stand.

Diese Veranstaltung der Kreissparkasse Heinsberg verglich der Moderator mit diesen Worten: „Was die Berlinale für München ist, ist die PS-Auslosung für den Kreis Heinsberg“. Zu den Interviewpartnern von Hastenraths Will gehörten der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Dr. Richard Nouvertné sowie Bürgermeister Peter Jansen aus Erkelenz, der sich auch dafür eingesetzt hatte, dass eine Spende von 5000 Euro an die Erkelenzer Tafel, die Vorsitzender Manfred Froehlich dankend entgegennahm.

Hastenraths Will (r.) als Moderator der PS-Auslosung mit Bürgermeister Peter Jansen (l.) in der Erkelenzer Stadthalle. Foto: Koenigs

Die PS-Sparer unter den Spar­kassenkunden unterstützen mit jeweils 25 Cent pro Lotterieanteil in Höhe von einem Euro automatisch regionale gemeinnützige Projekte oder Anschaffungen, insbesondere in der Jugend-, Alten- und Behindertenbetreuung.

Die PS-Auslosung der Kreissparkasse Heinsberg fand bei vollem Haus diesmal in der Erkelenzer Stadthalle statt. Foto: Koenigs

Bürgermeister als „Glücksfee“

Dann kam der große Augenblick. Die PS-Glückszahlen wurden mit Hilfe einer Lostrommel ermittelt. Harald Stobbe vom Rheinischen Sparkassen- und Giroverband fungierte — unterstützt von Claudia Kellermann — als Ziehungsleiter. Der Erste Beigeordnete der Stadt Erkelenz, Dr. Hans-Heiner Gotzen wachte als Jurist über die Abläufe. Und Bürgermeister Peter Jansen war die „Glücksfee“. Die Spannung im Saal war groß. Ob einer der Gewinner unter den Gästen war, das blieb allerdings unbeantwortet.

Nach dieser offiziellen Aktion folgte dann viel Musik: mit den Medlz. Zunächst von vier Musikerinnen, die mit Leidenschaft durch gut 200 Jahre Musikgeschichte führten — von Mozart bis Mercury. Die vier Medlz brachten A-cappella-Gesang vom Feinsten auf die Bühne der Erkelenzer Stadthalle. Tosender Beifall war der verdiente Lohn für die vier Musikerinnen „ganz ohne Instrumente“.

Da waren die Zugabe-Rufe wahrlich angebracht nach dieser musikalischen Zeitreise. Das Publikum wurde sogar zum Mitsingen animiert. Die vier Sängerinnen sorgten für beste Stimmung im Saal. Hastenraths Will entlockte der Auftritt der A-cappella-Sängerinnen sogar ein „Wahnsinn“ — angesichts der fantastischen Stimmen und der Attraktivität der Frauen.

Mitreißende Bühnenshow

Dann ging es in die Pause. Eine Stärkung war durchaus angebracht. Und nach der Pause ging es mit Musik weiter. Toll war ebenfalls die Show des Live-Orchesters Sahne-Mixx mit den schönsten Liedern von Udo Jürgens. Dessen bekannte Hits präsentierte Sahne-Mixx im Verlauf einer beein­druckenden und mitreißenden Bühnenshow. Das Publikum war begeistert. Wie hatte der Moderator bei seiner Ankündigung von Sahne-Mixx festgestellt: Die Kreissparkasse habe keine Kosten und Mühen gescheut, eine derartige Show auf die Bühne zu bringen.

Das Publikum solle sich nicht wie zu Hause fühlen, es solle sich wohlfühlen. ­Hastenraths Will ging auf die immensen Vorbereitungen mit umfangreichen Elektroinstallationen in der Erkelenzer Stadthalle ein. Es seien viele Meter Kabel verlegt worden — und der eingeschaltene Strom könnte im Ortsteil Matzerath vorübergehend alle Lichter ausgehen lassen.

(koe)