Kreis Heinsberg: Schulsozialarbeit: SPD stellt Antrag zum Etat

Kreis Heinsberg: Schulsozialarbeit: SPD stellt Antrag zum Etat

In den laufenden Beratungen zum Kreis-Haushalt 2014 hat die SPD-Kreistagsfraktion die Forderung aufgestellt, die zum 31. Juli auslaufende finanzielle Unterstützung der Schulsozialarbeit fortzuführen. Bisher sei die Schulsozialarbeit mit Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes finanziert worden, so die SPD.

Diese würden jedoch zum Ende dieses Jahres auslaufen. Der Kreistag habe im Mai einstimmig eine Verlängerung bis zum Schuljahresende beschlossen. In den abgeschlossenen Koalitionsverhandlungen sei die Fortführung der Bundesfinanzierung der Schulsozialarbeit ursprünglich von der SPD eingebracht worden. Die Forderung sei jedoch aus dem Entwurf des Koalitionsvertrages gestrichen worden.

„Wir sind der Meinung, dass der Kreis diese wichtige Arbeit an unseren Schulen fortführen sollte. Sie hat sich bewährt und den Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern soll eine berufliche Perspektive gegeben werden“, begründete Fraktionsvorsitzender Michael Stock die Forderung der Sozialdemokraten.

Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter seien gut qualifizierte Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen, die Schülerinnen und Schülern zielgerichtete Hilfsangebote vom Primarbereich bis hin zum Übergang von der Schule in den Beruf bieten würden. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Teilhabe aller Kinder in ihrem schulischen Umfeld. Ralf Derichs (SPD), Vorsitzender des Kreis-Schulausschusses, erklärte: „Die geschaffenen Strukturen würden ohne weitere Kreis-Finanzierung ersatzlos gestrichen, obwohl sie dringend benötigt werden und einen wichtigen Beitrag zur Prävention leisten.“

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