Wegberg: Schulkinder pflanzen 1800 Rotbuchen

Wegberg: Schulkinder pflanzen 1800 Rotbuchen

Die Spaziergänger im Raum Wegberg-Arsbeck können sich künftig an einem neuen Waldstück erfreuen. Am Waldrand des nahe gelegenen Burghofwegs stehen 1800 frische Rotbuchen-Setzlinge. Mädchen und Jungen der Erich-Kästner-Grundschule aus Wegberg sowie der Basisschool De Berensprong aus dem niederländischen Herkenbosch haben die Pflanzen gesetzt.

Beim Internationalen Baumpflanztag vom Naturpark Schwalm-Nette und der Gemeinde Roerdalen ist es seit mehr als 20 Jahren Tradition, dass die Kinder so einen Beitrag für die Umwelt leisten.

„Bäume kennen keine Grenzen — Bomen kennen geen grenzen“: Unter diesem Motto treffen sich Schüler aus beiden Ländern jährlich wechselnd dies- und jenseits der Grenze. „Unser Baumpflanztag hat drei wesentliche Aspekte“, so Karl-Wilhelm Kolb, Organisator des Aktionstages beim Naturpark.

Neben der Anpflanzung von neuen Bäumen oder der Umwandlung von Fichtenforsten in ökologisch wertvolle Mischwälder sind es die Vermittlung von Kenntnissen über die heimische Natur- und Kulturlandschaft sowie die Begegnung und praktische Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.

„Die Initiative stammt aus einer Zeit, in der die innereuropäischen Grenzen sich gerade erst öffneten“, so Naturpark-Geschäftsführer Michael Puschmann. Zur Vorbereitung auf den Aktionstag dient den Schülern das Baumbuch. Darin steht viel Wissenswertes über die Natur und die Geschichte der Grenzregion.

Als sichtbares Zeichen der Leistung der Kinder haben Michael Puschmann sowie die Bürgermeister Michael Stock (Stadt Wegberg) und Monique de Boer-Beerta (Gemeinde Roerdalen) einen Erinnerungsbaum gepflanzt sowie eine Info-Tafel enthüllt.

Diese hatte der Betriebshof der Stadt Mönchengladbach gefertigt. Unterstützt wird die Pflanzaktion vom Regionalforstamt Niederrhein mit Förster Erik Ludwig, dem Instituut voor Natuureducatie en Duurzamheid Limburg sowie der niederländischen Forstverwaltung .