Hückelhoven: Schüler helfen Notleidenden

Hückelhoven: Schüler helfen Notleidenden

Am Hückelhovener Gymnasium konnte in einer Feierstunde das Spendenergebnis von 10.266 Euro bejubelt werden. „Solidarität geht” hieß die Aktion, die viele Gymnasiasten der Erprobungsstufe auf den Weg gebracht hatten.

Bei widrigem Wetter hatten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg gemacht und für den guten Zweck engagiert. Schulleiter Willi Woltery war stolz auf seine Schüler, die mit großem Einsatz eine „unvorstellbare Summe” erlaufen hatten.

Er dankte Annelore Hecker als Leiterin des Profilkurses und konnte zur Geldübergabefeier in der Aula als Schirmherrn Bürgermeister Bernd Jansen, Vertreter von Misereor und des „Eine-Welt-Ladens” begrüßen, die maßgeblich am Zustandekommen der Aktion beteiligt waren. Dankesworte des Schulleiters gingen auch an die SV des Gymnasiums für deren organisatorische Hilfe.

Man habe ein solidarisches Zeichen gesetzt für Kinder, denen es nicht so gut gehe. Auch Bürgermeister Bernd Jansen war stolz auf die Hückelhovener Gymnasiasten und rief ihnen ein kräftiges „Macht weiter so” zu. Die Schüler mögen ihr solidarisches Denken beibehalten, das war der Wunsch des Bürgermeisters.

Johannes Schaaf vom Misereor sprach von den Hückelhovener Gymnasiasten als „motivierten und einsatzbereiten Schülern, die Menschen in Not helfen” würden. Man habe damit ein Zeichen gesetzt. Die Sprecher der beteiligten Klassen konnten zum Abschluss der Feier Urkunden in Empfang nehmen. Einige Schülerinnen und Schüler wurden für ihr Engagement besonders geehrt.

Annelore Hecker übermittelte Grüße aus Brasilien, wo das Geld für den Bau einer Schule Verwendung finden wird. Die Feierstunde wurde musikalisch vom Schulorchester gestaltet, und im Foyer der Aula war in einer Ausstellung zu sehen, wofür die Spendengelder Verwendung finden.