Heinsberg: Schätzchen mit Seltenheitswert tuckern durch den Kreis

Heinsberg: Schätzchen mit Seltenheitswert tuckern durch den Kreis

Vom 319/1er BMW aus dem Jahr 1935 gibt es nur noch zwei Stück. Zwei Liter Hubraum hat das orange-weiß lackierte Coupé. Seine Karosserie wurde von einem Karosseriebauer in kleinen Stückzahlen nach Kundenwunsch gefertigt.

So viel Individualität weist die heutige Automobil-Massenproduktion nicht mehr auf. Das macht sicher auch den Reiz aus, den die Oldtimer-Freunde empfinden, wenn sie in ihren Vehikeln über die Landstraßen tuckern. Die Oldtimerfreunde Grevenbroich freuten sich bei ihrer neunten internationalen Rhein-Erft-Rallye über 100 teilnehmende Fahrer mit ihren Schätzchen.

Darunter waren viele heute seltene gewordene Wagen wie der Ford-Phaeton, Modell A, aus dem Jahr 1928. Ihre Mittagspause legten die Rallye-Teilnehmer in der Mitte der 140 Kilometer langen Strecke im Café „Zur Linde” in Heinsberg-Horst ein. Der erfolgreichste Rallye-Fahrer aus dem Kreis, der Hückelhovener Andreas Kupper, landete mit seinem Alvis auf Rang 14.

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