Kreis Heinsberg: Rund 1400 Flüchtlinge müssen nun registriert werden

Kreis Heinsberg: Rund 1400 Flüchtlinge müssen nun registriert werden

Eine „Mammutaufgabe“ — so die Pressestelle des Kreises — kommt in diesen Tagen auf die Ausländerbehörde des Kreises Heinsberg sowie die Sozialämter der zehn kreisangehörogen Städte und Gemeinden zu.

Rund 1400 zugewiesene, aber noch nicht voll umfassend registrierte Flüchtlinge werden in den kommenden Tagen in die Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Mönchengladbach gebracht. Dies geschieht auf Anordnung der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg.

Die Maßnahme ist laut Kreis nötig, damit die Flüchtlinge nunmehr einen Asylantrag stellen können. „Wir müssen als Ausländeramt von jetzt auf gleich den Bustransfer nach Mönchengladbach organisieren, während die örtlichen Sozialämter die betreffenden Personen auf den möglicherweise mehrtägigen Aufenthalt in Mönchengladbach zunächst einmal erreichen müssen, um sie über die anstehende Registrierung zu informieren und die entsprechenden Termine bekanntzugeben“, erkläre Christa Holthuijsen von der Ausländerbehörde des Kreises.

Die ersten Busfahrten sind am kommenden Sonntag, 17. Juli, vorgesehen. Dann sollen Flüchtlinge aus Erkelenz, Gangelt, Geilenkirchen und Heinsberg zur Außenstelle des BAMF nach ­Mönchengladbach gebracht werden.

Das Verfahren kann — so erklärt der Kreis unter Berufung auf das BAMF — ein bis zwei Tage andauern. Übernachten werden die Flüchtlinge für diese Zeit in einer Landeseinrichtung; verpflegt werden sie dort ebenfalls.

Weitere Fahrten sind für alle Wochentage der beiden kommenden Wochen vorgesehen. „Wir hoffen, dass wir zum Monatsende mit allen 1400 Personen durch sind“, so die Hoffnung von Christa Holthuijsen.

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