Kreis Heinsberg: Rotes Kreuz bedankt sich bei der Bevölkerung und bei den Helfern

Kreis Heinsberg: Rotes Kreuz bedankt sich bei der Bevölkerung und bei den Helfern

Für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stellt das Ergebnis der Kleidersammlung eine positive Überraschung dar. „Wir hatten mit weit weniger Kleiderspenden gerechnet, da wir seit dem Sommer letzten Jahres im Rahmen der Flüchtlingshilfe schon enorm viele Kleider erhalten haben“, erklärte Koordinator Hardy Hausmann vom DRK-Kreisverband Heinsberg.

Insgesamt sind 69,76 Tonnen zusammengekommen. Das sind nur rund zehn Prozent weniger als im Jahr 2015, als es 76,06 Tonnen waren. „Unser Dank gilt der Bevölkerung für ihre hohe Spendenbereitschaft“, so Hausmann, „ebenso den 160 überwiegend ehrenamtlichen Helfern der Rotkreuzgemeinschaften Geilenkirchen, Birgden, Heinsberg und Hückelhoven sowie der Ortsvereine Holzweiler, Erkelenz und Stadt Wegberg.“

Fahrzeuge und Helfer hatten zudem Technisches Hilfswerk (THW) Übach-Palenberg, Kinderkrebshilfe Ophoven, Millener Oldtimer-Club und Jugendrotkreuz gestellt. „Eine tolle Sache finde ich auch, dass einige freiwillige Helfer aus der Bevölkerung spontan ihre Hilfe angeboten haben.“ In Zusammenarbeit von Koordinatoren sowie Kreisbereitschafts- und Gruppenleitern mit den Helfern war die Sammlung in den Straßen samt Nachsammlung abge­wickelt worden.

„Auch in den Notunterkünften in Heinsberg und Erkelenz und bis heute in Geilenkirchen ist von Haupt- und Ehrenamtlichen sehr gute Arbeit geleistet worden“, fügte der Ehrenamtskoordinator hinzu, „dafür möchten wir uns ebenfalls bedanken.“ Seit August 2015 waren zusätzliche Kleiderstuben in den Unterkünften und Kleidercontainer aufgestellt sowie eine große Halle für Spenden betrieben worden. Anhaltend gut werden ebenso die rund 200 DRK-Kleidercontainer an rund 100 Standorten im Kreis frequentiert. Ein Teil aus der Kleidersammlung geht an das Kleiderstübchen in der Erkelenzer Kreisgeschäftsstelle, Überschüsse werden von einem zertifizierten Partner-Unternehmen sortiert und einer weiteren Nutzung zugeführt.

„Der Erlös aus der Kleidersammlung kommt den satzungsgemäßen Aufgaben des Roten Kreuzes zugute und verbleibt im Kreis Heinsberg“, betonte Hausmann. So würden damit beispielsweise die Betreuungsausbildung von DRK-Kräften für den Einsatz bei Katastrophen oder Einkleidung und Ausbildung ehrenamtlicher Helfer finanziert.

Das DRK wies darauf hin, dass gut erhaltene Kleidungsstücke weiterhin von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 17 Uhr in der Kreisgeschäftsstelle in Erkelenz (Zur Feuerwache 8) sowie im dortigen Kleiderstübchen montags bis dienstags von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 14 bis 16 Uhr sowie jeden ersten Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr abgegeben werden können.

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