Frankfurt/Main: Vorsicht bei Spritbezeichnungen im Ausland: Verwechslungsgefahr

Frankfurt/Main: Vorsicht bei Spritbezeichnungen im Ausland: Verwechslungsgefahr

Autofahrer sollten bei der Urlaubsfahrt ins Ausland beim Tanken besser genau hinschauen. Weil sich die Bezeichnungen für Benzin- und Dieselkraftstoff in einigen Ländern sehr ähneln, besteht beim Tanken Verwechslungsgefahr.

Darauf weist der Automobilclub von Deutschland (AvD) in Frankfurt hin. So heißt Normalbenzin beispielsweise in Spanien und Portugal „Gasolina”, Diesel wird in beiden Ländern als „Gasóleo” bezeichnet.

Der Griff zur falschen Zapfpistole kann laut AvD fatale Folgen haben. Im schlimmsten Fall drohen kapitale Schäden an Einspritzpumpe und Motor, wenn statt Benzin Diesel - oder umgekehrt - getankt und der Motor gestartet wird.

Wer den Fehler bemerkt, sollte keinesfalls den Zündschlüssel drehen, denn mit dem Starten des Motors wird sofort der falsche Kraftstoff aus dem Tank in Richtung Motor gepumpt und kann dort seine schädigende Wirkung entfalten. Der Club empfiehlt, den Wagen stattdessen in eine Fachwerkstatt schleppen zu lassen, um dort den Tank auspumpen und reinigen zu lassen.

Um Verwechslungen auszuschließen, informieren sich Urlauber dem AvD zufolge besser vor Antritt ihrer Reise über die Bezeichnung der für ihr Auto benötigten Kraftstoffsorte im Ferienland.

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