Kolumbien: die fünf schönsten Reiseziele

Geheimtipp : Kolumbien: die fünf schönsten Reiseziele

Seit 2015 die erste Folge der TV-Serie „Narcos“ ausgestrahlt wurde, hat dieses Land wieder Hochkonjunktur: Kolumbien wurde lange Zeit von Touristen aufgrund der hohen Kriminalitätsrate gemieden, die Drogenkartelle und die Konflikte mit der FARC dort verursachen. Doch mittlerweile nimmt sich die Regierung dem Drogenproblem stärker an und auch mit den Rebellen wurde ein Waffenstillstand erwirkt, so dass Touristen das Land wieder ausreichend sicher erscheint.

Wer nun eine Reise nach Kolumbien plant, sollte diese fünf Reiseziele unbedingt ansteuern. Von Köln-Bonn aus ist Kolumbien mit einem Zwischenstopp zu erreichen.

Ziel #1: die verlorene Stadt

Peru ist nicht das einzige Land Südamerikas, in dem Reisende eine verlassene Stadt einheimischer Völker bewundern können. Die „Ciudad Perdida“ in Kolumbien wurde vor etwa tausend Jahren vom Volk der Tairona errichtet und bestand lange fort, bis die Bevölkerung von den Seuchen der spanischen Einwanderer dahingerafft wurde. Archäologen entdeckten sie um 1975 wieder und heute kann sie von Touristen besucht werden. Beispielsweise ist die verlorene Stadt in den Kolumbien Reisen von viventura mit inbegriffen. Um den Besuch so nachhaltig wie möglich zu gestalten, wird der Trek zur Stadt in kleinen Gruppen absolviert und bei den Übernachtungen darauf geachtet, dass möglichst wenig Müll produziert und nichts davon achtlos zurückgelassen wird.

Ziel #2: Cartagena

Auch in Cartagena können Besucher tief in das örtliche Leben eintauchen. Die Stadt im Norden Kolumbiens ist besonders für ihre kulinarischen Genüsse bekannt. So ist eine Street Food Tour hier ein Muss, bei der lokale Köche unterstützt werden. Zu den Highlights gehören die hochtraditionellen Arepas de Huevo - ein in Maisteig eingebackenes Ei; Papas Rellenas, bei denen es sich um mit Hackfleisch gefüllte Kartoffelbällchen handelt; und Cocadas, einer klebrigen Süßigkeit aus Kokosnuss und Zucker. Zwar sind der Großteil dieser Speisen ausgesprochen fettig - doch wer genießen möchte, kann eben nicht im mer auf seine Linie achten.

Ziel #3: Medellín

Medellín gelangte in den achtziger Jahren zu dubiosem Ruhm, da hier seinerzeit der weltbekannte Drogenboss Pablo Escobar seinen Hauptsitz hatte. Mittlerweile hat die Stadt aber diese dunklen Zeiten überwunden und gehört zu den schönsten Großstädten Lateinamerikas. Bereits jetzt ist sie wesentlich sicherer und damit leichter zu bereisen als Kolumbiens Hauptstadt Bogotá. Touristen können hier die Comuna 13 besuchen, ein Armenviertel, das durch zahlreiche Graffitikünstler in eine wunderschöne Freiluftgalerie verwandelt worden ist. Abenteuerlustige Urlauber verbringen außerdem einen Nachmittag im Parque Arví mit seinen Ziplines und Hochseilgärten.

Ziel #4: der Fels von Guatape

Nur eine kurze Autofahrt von Medellín entfernt befindet sich auch der Fels von Guatape, ein beeindruckender Inselberg, der sich hoch und moosbewachsen über den Stausee von Peñol und Guatape erhebt. Der Gipfel wird über eine Treppe mit 700 Stufen erreicht, um von hier aus eine atemberaubende Aussicht über die umliegende Landschaft zu genießen. Viele Touristen kombinieren einen Trip zum Fels von Guatape mit einem Ausflug auf eine von Pablo Escobars Inseln.

Kolumbien ist nachweislich mehr als nur ein von Drogen und bürgerlichen Unruhen geprägtes Land. Am besten überzeugen sich Besucher hiervon selbst - und unterstützen dabei tatkräftig die lokale Bevölkerung.

(vo)
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