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Berlin: Hütchenspieler zocken oft Touristen ab

Berlin : Hütchenspieler zocken oft Touristen ab

Hütchenspieler nehmen Passanten, oft Touristen, auf der Straße Geld ab. Die Trickbetrüger treten deshalb besonders häufig an touristisch interessanten Plätzen auf, in Berlin zum Beispiel am Dom neben dem Lustgarten. Im November wurden in Mitte und am Kurfürstendamm bereits zwei Hütchenspieler verhaftet, erklärt Stefan Petersen, Sprecher der Berliner Polizei.

Die Betrugsmasche sei seit Jahren die gleiche: Ein Spieler hat auf dem Boden drei Schachteln und eine Kugel vor sich. Um die Spieler stehen mehrere Personen, die sogenannten Anreißer.

Der Spieler versteckt die Kugel unter einer der drei Schachteln, beginnt diese zu verschieben und fordert die Umstehenden auf, die Schachtel mit der Kugel zu bestimmen.

Einer der Anreißer setzt Geld auf die Schachtel, unter der sich die Kugel befindet, und gewinnt. Damit wird den Passanten vorgegaukelt, man könne auf leichte Weise Geld machen - das stellt sich dann aber schnell als Trugschluss heraus.

(dpa)