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Freiburg: Freiburgs Bächle: Sehenswürdigkeit und Stolperfalle

Freiburg : Freiburgs Bächle: Sehenswürdigkeit und Stolperfalle

Die Freiburger Bächle laufen seit fast acht Jahrhunderten auf einer Länge von insgesamt 15,5 Kilometern durch die meisten Straßen und Gassen der Altstadt. Erstmals urkundlich erwähnt wurden sie im Jahr 1220. Auch 1238 findet sich ein Eintrag über den Bau von Wasserkanälen in der Stadt Freiburg.

Der Sage nach muss jeder, der in ein Freiburger Bächle tritt, einen Einheimischen heiraten. In der Realität hält sich naturgemäß nicht jeder daran. Auch Prominente werden zu Bächle-Opfern: Im Juni 2001 trat der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) beim deutsch-französischen Gipfel in Freiburg an der Seite von Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac in ein Bächle.

Im Gedränge mit Kamerateams, Fotografen und Sicherheitsbeamten hatte er die Gefahr am Boden übersehen und war mit einem Fuß im Wasser gelandet.

(dpa)