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Potsdam: Bargeld und Schmuck auf Reisen nicht im Zimmersafe aufbewahren

Potsdam : Bargeld und Schmuck auf Reisen nicht im Zimmersafe aufbewahren

Große Bargeldbeträge, Ausweisdokumente und wertvoller Schmuck gehören nicht in den Zimmersafe: Werden sie daraus gestohlen, haftet in der Regel weder der Reiseveranstalter noch der Hotelier. Darauf weist die Verbraucherzentrale (VZ) Brandenburg hin. Das Risiko, bestohlen zu werden, gehöre zum „allgemeinen Lebensrisiko“, das die Reisenden allein tragen.

Im Zweifelsfall sollten Urlauber teure Wertgegenstände lieber zu Hause lassen oder verdeckt am Körper mit sich tragen.

Anders sieht es bei unverzichtbaren Gegenständen aus: Den Pass zum Beispiel sollten Reisende fotokopieren und das Original im Hotelsafe deponieren. Der sei in der Regel rund um die Uhr bewacht. Aber auch hier ist der Hotelier bei einem Diebstahl nur dann in der Pflicht, wenn er gängige Sicherheitsvorkehrungen grob verletzt hat und sich zum Beispiel Unbefugte leicht Zugang zum Hotelsafe verschaffen konnten. Oder wenn der Hotelier nach wiederholten Diebstählen die Sicherheitsstandards nicht erhöht hat.

Werden Urlauber Opfer eines Diebstahls, sollte sie diesen unbedingt bei der örtlichen Polizei anzeigen und den Verlust sowohl dem Hotelier als auch dem Veranstalter - am besten vor Zeugen - mitteilen. Deren schriftlich belegte Kenntnisnahme erleichtert es den Urlaubern später, Ansprüche gegen die eigene Hausratsversicherung durchzusetzen, so die Verbraucherzentrale. Vorausetzung ist, dass die Police entsprechende Schäden überhaupt abdeckt.

(dpa)