Köln: Verschweigen einer depressiven Erkrankung kostet Versicherungsschutz

Köln: Verschweigen einer depressiven Erkrankung kostet Versicherungsschutz

Wer eine Lebensversicherung abschließt und dabei eine depressive Erkrankung verschweigt, verliert den Versicherungsschutz.

Das entschied das Oberlandesgericht Köln. Die Richter waren in dem Fall davon ausgegangen, dass der Versicherte nachhaltige Beschwerden und wiederholte Arztbesuche nicht offenbart hatte.

Dabei hätte er wissen müssen, dass er mit seinem Verschweigen Einfluss auf die Entscheidung des Versicherers über den Abschluss des Versicherungsvertrags nimmt und sich einen Vorteil verschafft. (Aktenzeichen: OLG Köln 20 U 171/10)