Zweibrücken: Täuschung der Bank über Provisionen nicht immer anfechtbar

Zweibrücken: Täuschung der Bank über Provisionen nicht immer anfechtbar

Wenn Banken ihre Anleger bei einem geschlossenen Immobilienfonds nicht über überdurchschnittlich hohe, interne Provisionen oder sonstige Zwischengewinne informieren, führt diese arglistige Täuschung nicht automatisch dazu, dass der Anleger sein angelegtes Geld erstattet bekommt.

Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichtes Zweibrücken (AZ: 4 U 124/08) hervor. Der Anleger hat nur ein Kündigungsrecht mit Wirkung für die Zukunft, muss sich ansonsten aber an den Fondsverkäufer halten, gegen den er einen Anspruch auf Schadensersatz geltend machen kann.

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