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Karlsruhe: Streit um Schadenersatz und Schmerzensgeld vor Gericht

Karlsruhe : Streit um Schadenersatz und Schmerzensgeld vor Gericht

Gebrochenes Bein oder verletzter Kopf: Wenn Unfälle von Fahrradfahrern vor Gerichten landen, entscheiden die Richter über mögliche Schadenersatzzahlungen oder Schmerzensgeld. Wie hoch diese ausfallen können, dafür gibt es keinen verbindlichen Katalog, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und der GKV- Spitzenverband in Berlin erklären.

Einige Entscheidungen gehen durch mehrere Instanzen. So sprach das Oberlandesgericht (OLG) Celle im Februar 2014 nach einem Unfall einem verletzten Radfahrer umfassend Schmerzensgeld und Schadenersatz in Höhe von insgesamt rund 15.800 Euro zu (AZ: 14 U 113/13).

Zuvor hatte das Landgericht Verden ihm nur einen Teil des Schmerzensgeldes zubilligen wollen, weil er bei dem Unfall keinen Helm getragen und daher eine Mitschuld gehabt habe.

Nach diesem Urteil wurde eine Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe eingelegt. Damit erinnert der Fall an die aktuelle Verhandlung am BGH über Schadenersatz für eine andere Radfahrerin.

(dpa)