Düsseldorf: Steuerberater kann kein heimisches Arbeitszimmer absetzen

Düsseldorf: Steuerberater kann kein heimisches Arbeitszimmer absetzen

Wer als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer tätig ist, übt seine Tätigkeit im Büro der Kanzlei oder den Geschäftsräumen des Mandanten aus.

Damit kann er ein häusliches Arbeitszimmer nicht voll als Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit absetzen. Das entschied das Finanzgericht Düsseldorf (Aktenzeichen: 15 K 682/12 F). Es wies damit die Klage eines Mannes ab, der den Mittelpunkt seiner gesamten Tätigkeit im heimischen Büro gesehen hatte.

Die Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater werde wesentlich durch die Gespräche mit den Mandanten, den Mitarbeitern und Dritten - etwa Vertretern von Finanzbehörden - geprägt, urteilten die Richter. Damit kann das Arbeitszimmer nicht Mittelpunkt der Tätigkeit sein.