Osnabrück: Restschuldversicherung darf Zahlung bei Berufsunfähigkeit einstellen

Osnabrück: Restschuldversicherung darf Zahlung bei Berufsunfähigkeit einstellen

Sehen die Versicherungsbedingungen einer Restschuldversicherung vor, dass keine Leistungen mehr ausgezahlt werden müssen, wenn Berufsunfähigkeit festgestellt wird, dann darf die Versicherung die Zahlungen im Ernstfall auch einstellen.

Dabei spielt es nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Osnabrück (Aktenzeichen: 52 C 102/12) keine Rolle, ob der Versicherte auf dem Arbeitsmarkt arbeiten könnte.

Entscheidend für die Restschuldversicherung ist den Richtern zufolge, dass der Versicherte im zuletzt ausgeübten Beruf berufsunfähig ist. Ist das der Fall, darf sie die Leistungen einstellen.

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