München: Regattafahrt für Unternehmen steuerlich nicht absetzbar

München: Regattafahrt für Unternehmen steuerlich nicht absetzbar

Wenn ein Unternehmen Geschäftspartner und Mitarbeiter zu einer Regattafahrt einlädt, können die Kosten nicht als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.

Eine Firma hatte zu einer Fahrt auf einem historischen Segelschiff im Rahmen der Kieler Woche geladen und sich anschließend auf die steuerliche Behandlung von VIP-Logen in Stadien berufen. Deren Kosten sind steuerlich absetzbar.

Der Bundesgerichtshof (Aktenzeichen: IV R 25/09) folgte dieser Argumentation aber nicht. Schiffsreisen sind demnach grundsätzlich nicht absetzbar, weil es Ausgaben für eine unangemessene Repräsentation sind, die nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden dürfen, entschieden die Münchner Richter.

Die Analogie zu den VIP-Logen sahen sie nicht, weil dort - anders als bei der Regatta - gebündelte Leistungen eines Sportveranstalters bezogen werden.

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