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Berlin: Nötigung auf der Straße kann den Führerschein kosten

Berlin : Nötigung auf der Straße kann den Führerschein kosten

Nötigung im Straßenverkehr kann den Führerschein kosten. Das gilt zum Beispiel, wenn der betreffende Autofahrer ein gefordertes medizinisch-psychologisches Gutachten schuldig bleibt. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin und bezieht sich auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Neustadt (Az.: 3 L 441/13.NW).

In dem Fall war ein Autofahrer einem anderen Pkw zunächst dicht aufgefahren, hatte ihn dann überholt und anschließend ausgebremst. Wegen Nötigung erhielt er eine Geldstrafe von 1400 Euro sowie ein Fahrverbot von zunächst drei Monaten und wurde zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) aufgefordert.

Als der Mann das Gutachten schuldig blieb, entzog ihm die Behörde den Führerschein. Der Fahrer habe Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotenzial gegeben und sich ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen, so die Richter.

(dpa)