München: Bundesrichter fordern Akribie im Fahrtenbuch

München: Bundesrichter fordern Akribie im Fahrtenbuch

Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch muss zwingend Datum und Ziel der jeweiligen Fahrten ausweisen. Es reicht dagegen nicht, wenn nur Straßennamen angegeben sind, selbst wenn die Ziele später anhand anderer Aufzeichnungen konkretisiert werden können. Das hat der Bundesfinanzhof (AZ.: VI R 33/10) entschieden.

Nach Meinung der Bundesrichter müssen die Fahrten vollständig aufgezeichnet werden. Das bedeutet insbesondere, dass Ausgangs- und Endpunkt jeder einzelnen Fahrt im Fahrtenbuch selbst notiert sind.

Die Angaben von Straßennamen erfüllt diese Voraussetzung nicht, auch das Nachholen der Konkretisierung macht aus einem nicht ordnungsgemäßen Fahrtenbuch kein ordnungsgemäßes.