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Berlin: Besser nicht schwindeln: Was Mietinteressenten preisgeben müssen

Berlin : Besser nicht schwindeln: Was Mietinteressenten preisgeben müssen

Mietinteressenten müssen häufig viel von sich preisgeben. Denn vor dem Abschluss eines Mietvertrages wollen Vermieter einiges wissen. „Gefragt wird zum Beispiel nach dem Beruf des Interessenten oder der Adresse des bisherigen Vermieters”, erklärt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund in Berlin. Grundsätzlich gilt: „Der Vermieter darf alles fragen.”

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Allerdings muss der Mietinteressent auf keine Frage antworten, wenn er nicht will, erklärt Ropertz. „In diesem Fall wird er aber die Wohnung nicht bekommen.” Daher sollten Interessenten vor allem bei Fragen nach dem Einkommen nicht schwindeln. Auch wer in die Wohnung einzieht, müsse wahrheitsgemäß beantwortet werden. „Wenn ich die Besichtigung alleine mache, am Ende aber eine Wohngemeinschaft einziehen will, muss das der Vermieter nicht dulden.”

(dpa)