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Trier: Beamter beim Sohn in Behandlung: Staat muss nicht zahlen

Trier : Beamter beim Sohn in Behandlung: Staat muss nicht zahlen

Beamte haben in Krankheitsfällen Anspruch auf Beihilfe. Das gilt allerdings nicht uneingeschränkt: Erfolgt die Behandlung durch die eigenen Kinder, sind nur die tatsächlichen Sachkosten beihilfefähig. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Trier hervor. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

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In dem verhandelten Fall gingen ein Beamter und seine Frau bei ihrem Sohn zur Physiotherapie. Dafür beantragte er Beihilfe, die ihm zunächst gewährt wurde. Nachdem das nicht mehr der Fall war, wollte der 71-Jährige die Kosten einklagen. Die Klage sei unbegründet, entschied das Gericht. Bei enger Verwandtschaft bestehe die naheliegende Möglichkeit, dass der Behandelnde kein Honorar geltend mache oder auf das beschränke, was als Beihilfe erstattet werde.

(dpa)