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Ungewöhnliches für den Brautstrauß: Thymian und Rosmarin im Trend

Ungewöhnliches für den Brautstrauß: Thymian und Rosmarin im Trend

Berlin (dpa/tmn) - Viele Trends gehen auf die Gestaltung der Hochzeiten von Prinzenpaaren wie William und Kate zurück. Sie setzten vor allem auf regionalen Blumenschmuck. Deutsche Floristen greifen das auf: „So werden heute auch gern Thymian oder Rosmarin in Hochzeitssträuße gebunden”, berichtet der auf Hochzeiten spezialisierte Florist Björn Kroner-Salié aus Berlin.

Zum Regionalitätsprinzip passt die saisonale Auswahl der Blüten. „Im Sommer sind Bartnelken und Zinn eine tolle Grundlage für festliche Sträuße”, sagt der Floristmeister.

„Typische Hochzeitsblüten sind Rosen und Calla in Weiß”, sagt Gerda Prinz vom Fachverband Deutscher Floristen. Nach ihrer Erfahrung wird der Brautstrauß derzeit meist in den Farben Grün-Weiß gewählt. „Rote Rosen und weißes Schleierkraut sind dagegen ein etwas überholter Klassiker.”

Daneben sind Orchideen und Gerbera beliebt. Besonders gut gestalten lassen sich die Sträuße mit Mini-Ausgaben der Pflanzen, etwa mit der Mini-Gerbera Pomponi. Unter den Rosensorten empfiehlt Kroner-Salié daher die kleinen Spreerosen. Verzieren würde er eine komplett aus diesen Rosen gebundene Halbkugel mit der Rankpflanze Asparagus asparagoides.

(dpa)