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München: Sonnenstand für gute Fotos berücksichtigen

München : Sonnenstand für gute Fotos berücksichtigen

Die Position der Sonne hat beim Fotografieren erheblichen Einfluss auf das Ergebnis. Steht sie zum Beispiel hoch am Himmel, sorgt die Sonne für ein gleichmäßiges Licht mit kurzen Schatten und neutralen Farben, in dem auch Anfängern schnell gute Bilder gelingen.

Profis sprechen dann von Auflicht, schreibt die Zeitschrift „Colorfoto” (Ausgabe 10/2013). Das Frontallicht, bei dem die Sonne genau hinter dem Fotografen steht, hat einen ähnlichen Effekt. Ein Polfilter auf dem Objektiv kann bei Fotos mit Auf- und Frontallicht für etwas intensivere Farben sorgen.

Gegenlicht, bei dem die Sonne aus dem Rücken des Motivs auf die Kamera scheint, ist dagegen für Laien eher schwer zu beherrschen. Damit der Kontrast nicht zu hoch gerät, sollten sich Fotografen bei solchen Aufnahmen so stellen, dass die Sonne nicht mit im Bild ist. Wer Fotos eine räumliche Struktur geben will, knipst am besten mit dem sogenannten Seitenlicht: Dabei steht die Sonne schräg hinter der Kamera und sorgt so für lange Schatten. Noch stärker ist der Effekt mit dem sogenannten Streiflicht. Davon spricht man, wenn die Sonne genau von der Seite auf das Motiv scheint.

(dpa)