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Berlin: Rennradler testen Sportbrille am besten in gebückter Haltung

Berlin : Rennradler testen Sportbrille am besten in gebückter Haltung

Wenn Rennradfahrer eine Sportbrille für ihre Outdoor-Aktivität kaufen, testen sie diese am besten vorher in einer gebeugten Sitzposition. Das rät das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Berlin. Denn manche Sportler störe bei der gebückten Haltung auf dem Rad der Rand einiger Brillenmodelle.

Sinnvoll sei auch, sich für einen Augenschutz zu entscheiden, der in der unteren Hälfte keine Fassung hat. So werde der Blick nach unten nicht beeinträchtigt. Darüber hinaus sollten Radler ihren Helm zur Brillenanprobe mitnehmen. Dann gehen sie sicher, dass die Brillenbügel unter dem Kopfschutz nicht drücken. Bequem sitzen in der Regel Bügel, die weit hinter die Ohren reichen, erläutert das KGS.

Da Radler häufig mit schnell wechselnden Lichtverhältnissen konfrontiert sind, wählen sie für ihre Gläser besser keine besonders dunklen oder hellen Farbfilter. Dem KGS zufolge sind orange getönte Gläser der Blendschutzkategorie 2 bis 3 geeignet. Die Farbe hilft, Kontraste etwa aufgrund eines unebenen Untergrunds besser wahrzunehmen. Der Blendschutz schluckt einen Teil des Lichts und reicht von Kategorie 0 bis 4. Gläser zum Beispiel mit der Kategorie 2 halten 20 bis 57 Prozent des Sonnenlichts ab, bei Kategorie 3 sind es 82 bis 92 Prozent.

(dpa)